Iustitia est humanum bonum Justitia-Darstellungen in Lemgo in der Frühen Neuzeit
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
917 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656499015
Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch schnell, dass sich dieses Bild nicht auf andere Epochen übertragen lässt, dass es das Ergebnis jüngerer Entwicklungen ist. Das Beispiel der Stadt Lemgo während der Frühen Neuzeit offenbart, dass der Gedanke, der mit Justitia verbunden wurde, deutlich vielfältiger und allgemeingültiger war, als sich es die Menschen heute vorstellen würden.
Mit der Zeit hat ein Wandel, gar ein Bruch in der Wahrnehmung stattgefunden. Kaum einer wür-de Justitia heute als Tugend der Kaufleute betrachten. Aber als solche zeigt sich die Allegorie der Gerechtigkeit in Lemgo der Frühen Neuzeit. Darüber hinaus erscheint sie als eine Tugend, die alle Lebensbereiche durchdrang, alle Menschen umfasste und weit mehr war, als bloßes Schmuckwerk oder Mittel der Demonstration gerichtlicher Privilegien oder Ansprüche. Sie war nicht nur eine Tugend der Juristen, sondern aller Menschen.
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