Farben statt Töne. 4 Thesen zur pythagoreischen Gedankenwelt
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
24,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.08.2012
Verlag
Bedey & Thoms Media eBookSeitenzahl
96 (Printausgabe)
Dateigröße
764 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783942109857
Die genaue Beschäftigung mit Originaltexten altgriechischer und frührömischer Philosophen, Natur- und Musikwissenschaftler führt zu kritischem Überdenken der gängigen Aussagen und zur Formulierung von vier Thesen. Sie betreffen
1. die Definition der drei Tongeschlechter in der antiken griechischen Welt - diatonisches, enharmonisches und chromatisches Geschlecht werden durch die drei Mittelwerte bei Archytas definiert
2. den Vergleich des chromatischen Tongeschlechts mit unserer chromatischen Tonleiter - sie sind das gleiche
3. die Herkunft des Begriffes "Chromatik" - der Regenbogen mit seinem Farbenspektrum (Chroma = Farbe) steckt hinter der Namensgebung
4. daraus folgernd den Begriff der Harmonie bei den Pythagoreern: das Farbenspektrum, und nicht die Welt der Musik, ist deren zahlenmäßig definiertes Modell! Damit zeigt sich letzten Endes bei den Pythagoreern eine tiefe Verankerung der zentralen Idee der Zahl in Ontologie und Erkenntnistheorie.
Unter anderem stützen gerade die Tonleiter des Timaios und eine bislang falsch zitierte Stelle in den Schriften, die Hippokrates zugeordnet werden, diese Thesen.
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