Produktbild: Hirnforschung in Deutschland 1849 bis 1974
Band 13

Hirnforschung in Deutschland 1849 bis 1974 Briefe zur Entwicklung von Psychiatrie und Neurowissenschaften sowie zum Einfluss des politischen Umfeldes auf Wissenschaftler

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

05.10.2013

Herausgeber

Jürgen Peiffer

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

1200

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/6,6 cm

Gewicht

1890 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-62221-2

Beschreibung

Rezension

Aus den Rezensionen:



" … eine … Sammlung von Briefwechseln deutscher Hirnforscher, Psychiater und Neurologen, Psychologen und Philosophen … Briefe haben ihren eigenen Charme und zeigen uns die großen Geister der Wissenschaft in einem anderen Licht als die nüchterne Synopsis der Geschichtswissenschaften. Die persönlichen Tugenden … erscheinen vor unseren Augen … Mit einem Anhang, der die Kurzbiographien der in den Brief genannten Personen aufzeichnet, komplettiert der Autor sein Werk auf perfekte Weise. An dieser Arbeit wird jeder seine Freude haben, der sich über diese Epoche der deutschen Hirnforschung … informieren will."



(in: Neuro forum, 2006, Issue 4, S. 283)


 


Aus den Rezensionen:



"Jürgen Peiffer, ehemaliger Direktor des Institutes für Hirnforschung der Universität Tübingen, legt jetzt das Ergebnis seiner Forschungstätigkeit der letzten zehn Jahre vor, ein Buch mit dem Umfang von 1.200 Seiten. … Hochinteressant ist sodann das wissenschaftshistorische Kapitel über die Entwicklung von Institutionen und Publikationsorganen. … Zusammenfassend handelt es sich um ein Standardwerk, das von jedem historisch interessierten Wissenschaftler studiert werden muss … Das Buch verdeutlicht … die positive Entwicklung, wie aus den kleinen Instituten … eine wissenschaftliche Leistung hervorgebracht wurde …"



(M. Oehmichen, in: Rechtsmedizin, 2005, Vol. 15, Issue 4, S. 258)

Portrait

 

Jürgen Peiffer, geboren 1922, war nach seiner Weiterbildung zum Nervenarzt und Neuropathologen an den Universitäten München, Freiburg,Würzburg und Gießen seit 1964 Direktor des Institutes für Hirnforschung der Universität Tübingen. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten gehörten Stoffwechselkrankheiten des Gehirns, Epilepsien und frühkindliche Hirnschäden. Als Rektor der Tübinger Universität, als Mitglied des Wissenschaftsrates und Wahlsenator der Max-Planck-Gesellschaft engagierte er sich in der Wissenschaftspolitik. Seit seiner Emeritierung hat Peiffer sich zunehmend medizinhistorischen Arbeiten gewidmet, darunter speziell dem Verhalten von Fachkollegen während der NS-Zeit.

Produktdetails

Einband

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Erscheinungsdatum

05.10.2013

Herausgeber

Jürgen Peiffer

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

1200

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/6,6 cm

Gewicht

1890 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-62221-2

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • I. Einleitung.- 1. Zur Begriffsbildung und Methodik.- Zeitraum.- Begriff der Hirnforschung.- Zielsetzung für die Auswahl der Briefe.- Wissenschaftliche Thematik.- Publizierte Briefeditionen.- Internationale Gedankenaustausch.- Bestand der Briefsammlung.- Methodische Kriterien.- Kommentierung, Auswahl der Themen und Zielgruppen.- Danksagung.- II. Das Spektrum der Themen und Problemkreise.- 1. Die Ausgangssituation um die frühen Briefe.- 2. Hypothesen und Konzeptionen.- Aufbrauch-Theorie.- Neuronentheorie.- Lokalisationslehre.- Pathoklise und vasaler Faktor.- Elitegehirn-Forschung.- Genetik und Rassenhygiene.- Kolloidchemie, Synhärese und Thixotropie.- 3. Naturwissenschaftliche Grundlagen der vergleichenden Entwicklungsgeschichte des Nervensystems und seiner Funktionen.- Vergleichend-neuroanatomische Forschung und Entwicklungsgeschichte des Nervensystems.- Forschungsobjekte und-ziele.- Probleme der Homologisierung und der Nomenklatur.- Die Abhängigkeit von den methodischen Fortschritten.- Neurophysiologische Untersuchungen.- Zusammenarbeit der Wissenschaftler und Weiterentwicklung dieses Forschungszweiges.- Die Differenzierung von Kerngebieten und Bahnenverbindungen sowie von deren Funktion.- 4. Die Beziehungen zwischen Neuroanatomie und Neuropathologie sowie die Bemühungen, Brücken zur klinischen Krankheitslehre und zur Pathogenese zu schlagen.- Systematrophien.- Olivopontozerebellare Atrophie.- Lokalisierte neuroaxonale Dystrophie.- Pseudosklerose-Morbus Wilson.- Riechhirn, limbisches System, Krampfkrankheiten.- Riechen und Schmecken.- Das Ammonshorn und die Hippocampus-Formation.- Zur Pathologie der Epilepsien.- Entwicklungsstörungen und Perinatalschäden.- Seuchen und Infektionswellen.- Tuberkulose.- Progressive Paralyse und Tabes dorsalis.- Tropische Seuchen.- Encephalitis epiderma und Parkinsonismus.- Entmarkungs- und Speicherkrankheiten.- Multiple Sklerose.- Konzentrische Sklerose.- Diffuse Sklerose, Leukodystrophien.- Lipidosen.- Tumoren.- Alterskrankheiten.- Muskelkrankheiten.- 5. Von der vergleichenden Psychologie zur Psychiatrie.- Reflex, Bewusstsein, Geist und Seele aus der Sicht der vergleichenden Psychologie.- Bewusstsein.- Paläo- und Neenzephalon, Entwicklungsschichten.- Verhaltensbeobachtungen.- Psychischer Prozess bei Tieren.- Reflex und Reflektion.- Monismus.- Großhirnloser Hund von Goltz.- Oralsinn und Gedächtnis bei Tieren.- Edinger, Driesch und die Frage des Dualismus.- Gnosie und Praxie.- Edinger und die rechnenden Pferde und Hunde.- Zwischen Psychologie, Psychiatrie und deren Grenzgebieten.- Wundt und Kraepelin sowie die klinikbezogene experimentelle Psychologie.- Schwierigkeiten auf Kraepelins Weg (Flechsig, Privatirrenanstalt?).- Pläne eines Forschungsinstitutes für Psychiatrie 1912.- Hirnanatomie und Psychiatrie.- Flechsig und Nissl.- Psychiatrie im engeren Sinne.- Hypnose-Technik.- Traum und Schlaf.- Kriegsneurosen, traumatische Neurose Oppenheims.- Beziehung der Psychiatrie zur Philosophie.- Kurt Schneider, Karl Jaspers und Nikolai Hartmann.- Schichttheorie und Unterscheidung von Geist und Seele.- 6. Einflüsse des politischen Umfeldes auf Wissenschaftler.- Friedensjahre, 1. Weltkrieg und Weimarer Republik.- Zweck- und anwendungsbezogene Forschung.- Sparauflagen.- Forschung an den Universitäten.- Abstinenzbewegungen.- Frauenstudium.- Der Einfluss von Kriegen, Pazifismus, Patriotismus und Chauvinismus.- Versailler Vertrag und Nachkriegswirren.- Antisemitismus.- 1933-1945, Jahre der nationalsozialistischen Verführung.- Jüdische Kollegen.- Die Vertreibung jüdischer Kollegen.- Die Reaktionen der Daheimgebliebenen; Zwangssterilisation und „Euthanasie“.- Denunziation.- Antikommunismus.- Führerprinzip.- Euthanasie und deren Reflektion.- Trennung Heilbarer von Unheilbaren.- Forschung im zweiten Weltkrieg.- Andere Zeiteinflüsse auf die Psychiatrie.- Psychoanalyse in der Diskussion.- Ethno-Psychiatrie.- Nachkriegszeit, Entnazifizierung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.- Nürnberger Ärzteprozesse.- Die Reaktionen der Vertriebenen.- Wiedergutmachungsverfahren.- Die Heyde-Sawade-Affaire.- Forschung in der Nachkriegszeit.- Neuroanatomie und Neuropathologie.- Neurophysiologie.- Psychiatrie.- Anthropologie und Daseinsanalyse.- Der Einfluss der Philosophie Heideggers auf die deutsche Psychiatrie.- 7. Kampf um Institutionen und Publikationsorgane.- Hirnforschungsinstitutionen.- Das Projekt der International Brain Commission.- Von der Neurologischen Centralstation Vogts zum Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung.- Die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München.- Von der Kaiser-Wilhelm-zur Max-Planck-Gesellschaft.- Zunehmende Spezialisierung und Konkurrenz der Fächer.- Neue Publikationsorgane, Überfülle an Literatur, Hand-und Lehrbücher.- Deutsche Zeitschrift für Nervenheilkunde.- Problemfall Handbücher.- Gutachter und Übersetzer.- Übersetzungen.- 8. Freunde, Kollegen, Konkurrenten.- Freundschaften.- Berufungen und Berufungskriterien.- Die Bewertung von Wissenschaftlern.- Die Anerkennung der Leistungen des Briefpartners.- Urteile über sich selbst.- Plagiatsvorwürfe und Prioritätsstreitigkeiten.- Beispiele negativer Beurteilung von Kollegen.- Sachliche Kritik.- Anstand und Fairness.- Hilfsbereitschaft und Dank.- Selbstbescheidung.- 9. Zur Bewertung von Wissenschaftlern in der Zeit des Nationalsozialismus (ein Nachwort in eigener Sache).- 10. Literatur zu den Teilen I-II.- III. Briefbestand.- 1. Tabelle in chronologischer Anordnung der Briefe mit kurzer Inhaltsangabe in Regestenform.- Übersicht über die Archivquellen und Abkürzungsverzeichnis.- Regesten-Tabelle.- Gliederung der Tabelle.- 2. Ausgewählte Briefe in vollständigen Abschriften der Originale (in den Regesten mit + gekennzeichnet).- IV Kurzbiographien.- 1. Kurzbiographien zu den in den Briefen genannten Personen.- Namen-und Stichwortverzeichnis.