Krimiserien als Spiegelbild der Gesellschaft. Der schmale Grad zwischen Fiktion und Fakten Warum der "Tatort" eine Protestwelle bei den Aleviten auslöste
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-49756-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,8, Philipps-Universität Marburg (Gesellschaftswissenschaften und Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Tausende Anhänger der alevitischen Glaubensgemeinschaft demonstrierten am 30. 12. 2007 in Köln gegen eine am 23.07.2007 ausgestrahlte "Tatort"-Folge (vgl. Stegers: 2007). Ursache für die Proteste war, dass sich die Folge "Wem Ehre gebührt" alter Vorurteile gegen die Aleviten aus dem Osmanischen Reich bedient habe, indem sie einen Inzestfall innerhalb einer alevitischen Familie darstellte (vgl. ebd.). Die türkischen Aleviten fühlen sich dadurch in ihrer Menschenwürde verletzt, da sie, obwohl sie sich zum Islam bekennen, von den Sunniten als "unislamisch" nicht akzeptiert und seit Jahrhunderten wegen ihrer Glaubensvorstellungen diskriminiert werden. "Es geht uns nicht darum, dass ein Alevit der Attentäter ist. Wir fühlen uns verletzt, weil dieser Inzest-Vorwurf etwas ist, mit dem orthodoxe Sunniten seit Jahrhunderten Aleviten verfolgt haben" (Toprak zit. n. Stegers: 2007).
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