Die Entkolonialisierung Indiens von der Bildung des Nationalkongresses bis zur Verfassungsgebung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.04.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
116 (Printausgabe)
Dateigröße
10567 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640883769
Durch die Ausbeutung der kolonialen Ressourcen konnten sich die Eroberer und Investoren hohe Gewinne sichern, mit denen die Expansion der Fremdherrschaft und Hegemonie weiter ausgedehnt wurde.
Die industrialisierten Nationen installierten in ihren Kolonien westliche Verwaltungsapparate und damit die europäische Bürokratie. Die Mutterländer etablierten moderne Bildungssysteme und die wohlhabenden Familien der kolonisierten Völker schickten ihre Söhne nach Cambridge oder Oxford, um zu studieren, zu promovieren und das erworbene Wissen ihrer Heimat zugutekommen zu lassen. Eine neue europäisch sozialisierte Bildungsschicht entstand und damit auch die Forderung nach europäischen Staatsverhältnissen. Die industrialisierten Wirtschaften Europas importierten europäische Luxusgüter und investierten in Industriezweige in den Kolonien. Maschinen und Ingenieure wurden in alle Welt verschifft, was zu einem wirtschaftlichen Aufstieg der kolonisierten Länder führte und den Nährboden für eine spätere Eigenständigkeit lieferte.
Trotzdem war die These einer kulturellen Überlegenheit, der Pflicht zur Erziehung von Milliarden von Menschen zur europäischen Kultur und ihre Konsequenz, die Kolonialisierung ganzer Kontinente, auf Dauer unhaltbar. Die Edukation und Etablierung ein heimischer Eliten in den Mutterländern konterkarierte sie sogar teilweise und sorgte für eine Emanzipation, die gepaart mit einem festen Willen nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, ein Weltreich zu stürzen imstande war.
Diese Arbeit betrachtet die Entkolonialisierung Indiens aus mehreren Perspektiven. Sie beschäftigt sich mit den imperialen Ebenen, den internationalen Rahmenbedingungen und historischen Ereignissen von 1840-1950. Es werden bedeutsame Akteure und Konfliktlinen vorgestellt und die Unabhängigkeit des Subkontinentes aus den Betrachtungen hergeleitet.
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