Produktbild: Gespräche mit Goth

Gespräche mit Goth

1

12,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Verlag

Edition Subkultur

Seitenzahl

170

Maße (L/B/H)

19/13,5/1,2 cm

Gewicht

209 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943412-06-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Verlag

Edition Subkultur

Seitenzahl

170

Maße (L/B/H)

19/13,5/1,2 cm

Gewicht

209 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943412-06-2

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Auf schwarzen Abwegen

Bewertung am 02.02.2021

Bewertungsnummer: 835861

Bewertet: eBook (ePUB)

G und RS: Fast tadellos. Duktus/Stil: TM schreibt intelligent, neigt aber sehr stark dazu, abweichende Ansichten seiner unumstößlichen Meinung vom Tisch zu wischen. Er ist bewusst radikal und verstrickt sich schnell in Widersprüchlichkeiten. Wo ich immer wieder ins schleudern geraten bin, ich muss zugeben, dass ich das Buch nur beiläufig gelesen habe, nicht mit ungeteilter Begeisterung, sind seine Perspektivsprünge gewesen. Sorry, aber einem Pseudofanatiker kann ich nur schwer mehr als einen Stern geben. Inhalt: Von Manegold gibt es in „Gespräche mit Goth“ ein Rundumschlag in Sachen politische Versäumnisse, sei es dem „Grüne Punkt“, den Ortungsgerät (Smartphone) oder den Afghanistaneinsatz. Eine kurze Frage: Was hat das mit der Schwarzen Szene zu tun? Nichts? Richtig! Diese Probleme mit der verblödeten Bevölkerung scheint nur unser Herr M zu haben, das ihn in die Depression treiben, wenn nicht sogar in den Suizid. Nein, das große Hauptproblem von Manegold ist, dass der Grufti oder Gothic überhaupt gar kein Rebell ist. „Einen Rebell bezeichnet jemanden, der an einem individuellen oder kollektiven Aufstand (Rebellion) beteiligt ist oder diesen in Gang zu setzen versucht.“ (fn. Wikipedia) Soso! Ich schaue mal die Reihe herum, wie sie zur „Schwarzen Nacht“ gehen, sich brav zum Eintritt anstellen und auch sonst alle profanen Probleme an ihnen herabfließen lassen, wie eine Ente das Wasser von ihrem Gefieder tropfen lässt. Tote in Afghanistan? Wie bedauerlich. Junge Frau von einem Grufti erstochen? Wie bedauerlich. Unsere eMails werden vom Geheimdienst gelesen. Na endlich liest sie überhaupt jemand. Ach, bitte geh mir mit deinem Gefasel weg und verderbe mir nicht die schlechte Laune… Rebellion zu Ende… Nicht das ich die Schwarze Schar nicht mag, doch sollte das Ihnen zu denken geben, dass es zwar tausende von schwarzen Musikträger zu kaufen gibt, doch kaum Schwarze Literatur gibt, keine Schwarze Intelligenzija, bitte an dieser Stelle keine Zitate von Oswald Henke (!), und keine ernst zunehmende Schwarze Brandschrift gibt. Danke, es ist auch gut so. Also was will der Gothic überhaupt? Er will sich selbst verwirklichen, nichts anderes, nur sich selber spüren. Im Kapitel „Stammtischgespräche“ behauptet Manegold: „Es gibt drei Menschengruppen, mit denen niemand reden will: Menschen, die nur von sich reden, Menschen, die nur jammern und Vertreter im Außendienst. …“ Ach, zu welcher Gattung gehören Sie? TM kann es, wie jeder andere Künstler auch, nicht lassen, nur von sich zu reden und über seine Probleme zu jammern. Was will ich überhaupt von ihm? Gar nichts? Richtig! Besser gleich löschen, den Schund und die Kohle, die ich für die EPUB ausgegeben habe, abschreiben und vergessen. Wie geht denn die Geschichte weiter, wo wir doch so viel über Manegolds Manien geschrieben haben. Die oben genannten Personen treffen sich alle zu einer gigantischen Gothicparty im „Nightmare“. Es wird getanzt, gerockt und als Höhepunkt des Abends ein tolles Feuer erzündet. Alle Visionen verpuffen in Oberflächlichkeiten. Ach ja, Was wäre ein neuzeitliches Buch ohne eine zünftige Rammelszene? Gar nichts? Da Lokus, poppen! Als Leser stolpert man förmlich über die Sexszene wie über ein Haufen Gerümpel im dunklen Keller. Das war nichts!

Auf schwarzen Abwegen

Bewertung am 02.02.2021
Bewertungsnummer: 835861
Bewertet: eBook (ePUB)

G und RS: Fast tadellos. Duktus/Stil: TM schreibt intelligent, neigt aber sehr stark dazu, abweichende Ansichten seiner unumstößlichen Meinung vom Tisch zu wischen. Er ist bewusst radikal und verstrickt sich schnell in Widersprüchlichkeiten. Wo ich immer wieder ins schleudern geraten bin, ich muss zugeben, dass ich das Buch nur beiläufig gelesen habe, nicht mit ungeteilter Begeisterung, sind seine Perspektivsprünge gewesen. Sorry, aber einem Pseudofanatiker kann ich nur schwer mehr als einen Stern geben. Inhalt: Von Manegold gibt es in „Gespräche mit Goth“ ein Rundumschlag in Sachen politische Versäumnisse, sei es dem „Grüne Punkt“, den Ortungsgerät (Smartphone) oder den Afghanistaneinsatz. Eine kurze Frage: Was hat das mit der Schwarzen Szene zu tun? Nichts? Richtig! Diese Probleme mit der verblödeten Bevölkerung scheint nur unser Herr M zu haben, das ihn in die Depression treiben, wenn nicht sogar in den Suizid. Nein, das große Hauptproblem von Manegold ist, dass der Grufti oder Gothic überhaupt gar kein Rebell ist. „Einen Rebell bezeichnet jemanden, der an einem individuellen oder kollektiven Aufstand (Rebellion) beteiligt ist oder diesen in Gang zu setzen versucht.“ (fn. Wikipedia) Soso! Ich schaue mal die Reihe herum, wie sie zur „Schwarzen Nacht“ gehen, sich brav zum Eintritt anstellen und auch sonst alle profanen Probleme an ihnen herabfließen lassen, wie eine Ente das Wasser von ihrem Gefieder tropfen lässt. Tote in Afghanistan? Wie bedauerlich. Junge Frau von einem Grufti erstochen? Wie bedauerlich. Unsere eMails werden vom Geheimdienst gelesen. Na endlich liest sie überhaupt jemand. Ach, bitte geh mir mit deinem Gefasel weg und verderbe mir nicht die schlechte Laune… Rebellion zu Ende… Nicht das ich die Schwarze Schar nicht mag, doch sollte das Ihnen zu denken geben, dass es zwar tausende von schwarzen Musikträger zu kaufen gibt, doch kaum Schwarze Literatur gibt, keine Schwarze Intelligenzija, bitte an dieser Stelle keine Zitate von Oswald Henke (!), und keine ernst zunehmende Schwarze Brandschrift gibt. Danke, es ist auch gut so. Also was will der Gothic überhaupt? Er will sich selbst verwirklichen, nichts anderes, nur sich selber spüren. Im Kapitel „Stammtischgespräche“ behauptet Manegold: „Es gibt drei Menschengruppen, mit denen niemand reden will: Menschen, die nur von sich reden, Menschen, die nur jammern und Vertreter im Außendienst. …“ Ach, zu welcher Gattung gehören Sie? TM kann es, wie jeder andere Künstler auch, nicht lassen, nur von sich zu reden und über seine Probleme zu jammern. Was will ich überhaupt von ihm? Gar nichts? Richtig! Besser gleich löschen, den Schund und die Kohle, die ich für die EPUB ausgegeben habe, abschreiben und vergessen. Wie geht denn die Geschichte weiter, wo wir doch so viel über Manegolds Manien geschrieben haben. Die oben genannten Personen treffen sich alle zu einer gigantischen Gothicparty im „Nightmare“. Es wird getanzt, gerockt und als Höhepunkt des Abends ein tolles Feuer erzündet. Alle Visionen verpuffen in Oberflächlichkeiten. Ach ja, Was wäre ein neuzeitliches Buch ohne eine zünftige Rammelszene? Gar nichts? Da Lokus, poppen! Als Leser stolpert man förmlich über die Sexszene wie über ein Haufen Gerümpel im dunklen Keller. Das war nichts!

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Gespräche mit Goth

von Thomas Manegold

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