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Charakter und Nervosität Vorlesungen über Wesen des Charakters und der Nervosität und über die Verhötung der Nervosität

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1912

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,5 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1912

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-89964-5

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Erscheinungsdatum

01.01.1912

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,5 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1912

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-89964-5

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

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  • Erste Vorlesung.- Der Zweck der Vorlesungen.- Die normalen und anormalen Lebenserscheinungen.- Qualitative und quantitative Abweichungen.- Gesteigerte Funktion.- Die Definition des Krankheitsbegriffes von Ribbert.- Die Bedingungen der normalen Lebenserscheinungen.- Die Auffassung von Verworn über Konditialismus und Kausalismus.- Die spezifische Bedingung der normalen Lebenserscheinung.- Anwendung des Konditialismus in der Pathologie.- Die inneren (endogenen) und äußeren (exogenen) Bedingungen der normalen und anormalen Lebenserscheinungen.- Strenge Trennung der endogenen und exogenen Schädlichkeiten.- Die Einheitlichkeit der endogenen Veränderung.- Krankheit.- Heredoanomalie.- Heredodegeneration. Heredoamelioration.- Der Sinn des Wortes Nervosität.- Das Forschungsgebiet des Neurologen.- Zusammenfassung.- Die Aufgabe der folgenden Vorlesung.- Zweite Vorlesung.- Rückblick auf den Inhalt der vorigen Vorlesung, Aufgabe der heutigen Vorlesung.- Zusammenfassung des organischen und unorganischen Lebens.- Definition des Lebens nach Le Dantec.- Das Leben ist eine chemisch physikalische Reaktion.- Die Biologie ist die einheitliche Wissenschaft aller Erscheinungen des Weltalls, sie schließt sämtliche Zweige der Wissenschaften in sich.- Beweise der Zusammengehörigkeit.- Die künstliche Herstellung des Eiweißes (Fischer).- Die Arbeit der Pflanzen bei der Bildung organischer Substanzen aus unorganischen.- Die organischen Substanzen waren in der Urzeit die Ahnen der organischen.- Der Tod ist die Auflösung des Individuums, dessen Teile in anderer Art weiterleben.- Die Untersuchungen von Krompecher über Kern- und Plasmateilung.- Die geometrisch organisierten Bakterienkolonien von Jendrássik.- Lebenserscheinungen der Kristalle.- Die künstlichen Zellenbilder und osmotischen Gewächse von Leduc.- Die Identität der organischen und unorganischen Fermente (Liebermann).- Die Ansichten von Le Dantec, Verworn, Krompecher über den Begriff des Lebens.- Chemisch-physikalische und biomechanische Gesetze. Letztere sind im allgemeinen bei den Lebenserscheinungen, besonders auch bei den psychischen Erscheinungen, überflüssig.- Der Doppelmenseh von Pasteur.- Bewegung und Handlung.- Der freie Fall.- Der Magnet.- Die molekulare Bewegung der chemischen Reaktion.- Taxisbewegungen (Tropismen).- Die Bewegung der Amöbe.- Helio- und andere Tropismen in der Tierwelt.- Die Untersuchungen von Jacques Loeb.- Photo- und akustische Tropismen beim Menschen.- Die Organisation der Reizaufnähme, der Reizleitung und der Antwort im untersten Grade der Organisation, in der Pflanzen- und Tierwelt und beim Menschen.- Übereinstimmung und Unterschiede des Denkens beim Menschen und bei den Tieren.- Das Selbstbewußtsein.- Das Selbstbewußtsein des Menschen und der Tiere als Epiphenonen nach Le Dantec.- Molekular- und Atomepiphenonene ?.- Die Zusammenfassung der einzelnen ? zu einem Gesamt-?.- Willkürliche und instinktmäßige Bewegung nach Le Dantec.- Zusammenfassung.- Aufgabe der nächsten Vorlesung.- Dritte Vorlesung.- Rückblick auf die vorige Vorlesung.- Die Aufgabe der heutigen Vorlesung.- Der Weg zum Reize bis zur Handlung beim Menschen.- Die Macht des Gefühls und des Denkens auf die Handlung.- Die Sinnesorgane.- Die Leitung des Sinneseindruckes bis zum Gehirn.- Der Gefühlston, die Stimmung.- Der Gefühlston als Determinant des Handelns.- Die Auswahl der Sinneseindrücke mit Hilfe der Aufmerksamkeit.- Die elementare Aufmerksamkeit in der anorganischen Welt als physikalisch-chemische Eigenschaft.- Persönliche Differenzen des Gefühlstons.- Die individuelle Auswahl der Erinnerungsbilder.- Übung und Ermüdung.- Das Gefühl.- Der Affekt.- Ihre körperlichen Begleitsymptome.- Das Gefühl als Leiter des Denkens.- Assoziation.- Abstrakte und Sammelbegriffe.- Neue Gedanken sind immer Analogieschlüsse.- Die Kritik.- Assoziiertes Denken ohne Assoziation des Denken.- Das Verhältnis des Ichs zum Gegenstande des Denkens.- Seele und Wille sind überflüssige Worte.- Die Philosophie des heiligen Augustinus.- Die Bewegungsbahn.- Zusammenfassung.- Gegenstand der nächsten Vorlesung.- Vierte Vorlesung.- Zusammenfassung der letzten Vorlesung und Aufgabe der heutigen.- Der Gebrauch der Worte Charakter, charakteristisch.- Der Charakter der rohen Substanzen.- Physikalische, chemische, spezifische und nichtspezifische Eigenschaften.- Individuelle Unterschiede bei gleichartigen Substanzen.- Die chemische Reaktion als Charakter der rohen Substanz.- Unterschiede im Charakter der organischen und unorganischen Lebewesen.- Die chemische Reaktion der isomeren Substanzen.- Der zeitliche Verlauf der chemischen Reaktion.- Die inneren und äußeren Bedingungen der Reaktion.- Die Katalysatoren.- Der Charakter der menschlichen Handlungen.- Die spezifische Art und die Geschwindigkeit der Reaktion.- Die chemisch-physikalische Grundlage des menschlichen Charakters und die äußeren Reize.- Die allgemeinen und speziellen sensiblen Eigenschaften des Charakters.- Die Einteilung der Charaktere auf Grund der Gefühle.- Einige spezielle Charaktereigenschaften: gut und böse, faul und fleißig, tapfer und feig, egoistisch und altruistisch.- Charakter und Grad des Gefühles.- Die Arten der Charaktere und ihr Verhältnis zu den Arten der Nervosität.- Das Verhältnis der Charaktereigenschaften zum Intellekte.- Der Gebrauch des Wortes Temperament.- Normale, anormale und kranke Charaktere.- Die Erblichkeit und die Ausbildung des Charakters.- Analogien der Talente.- Gibt es eine Charakterveränderung?.- Die Ansichten von Schopenhauer, Ribot, Darwin, Koch, Payot.- Die körperlichen und visceralen Charaktereigenschaften.- Zusammenfassung der letzten Vorlesung und die Aufgabe der nächsten.- Fünfte Vorlesung.- Zusammenfassung der letzten Vorlesung, Aufgabe der heutigen.- Was ist normal beim Charakter und bei der Nervosität?.- Charakterarten und Arten der Nervosität.- Die zwei Formen der Neurasthenie, die euphorische und die depressive.- Die Nervosität ist keine eingebildete Krankheit.- Neurasthenische Reaktion auf verschiedene äußere Reize.- Viszeralerscheinungen.- Einteilung der Viszeralerscheinungen von de Fleury.- Neurasthenie und Denkweise.- Phobien und Wahnideen.- Psychische und nichtpsychische Symptome.- Die Entstehung der Paranoia aus der Gefühlsbetonung.- Die Auffassung von Jendrássik über die Verwandtschaft von Paranoia und Neurasthenie.- Die Ansicht von Bleuler über die Entstehungsweise der paranoischen Gedanken.- Mißtrauen und Paranoia.- Die Grenzen der Neurasthenie und Hysterie.- Die Erklärung der Hypnose aus dem Affekt.- Suggestibilität als Charaktereigenschaft.- Die Manie und der euphorische Charakter, die depressiven Störungen und der depressive Charakter.- Die manisch-depressive Störung.- Die Melancholie.- Die Nervosität ist eine ererbte Charaktereigenschaft, eventuell eine Heredoanomalie, aber nicht unbedingt eine Heredodegeneration.- Zusammenfassung.- Aufgabe der nächsten Vorlesung.- Sechste Vorlesung.- Zusammenfassung der letzten Vorlesung, Aufgabe der heutigen.- Diezwei Neurasthenien von Giles de la Tourette.- Statistiken über Heredität.- Eigene Statistik.- Statistik über das Alter, in dem die Nervosität beginnt.- Unterschiede zwischen Mann und Frau.- Vergleich dieser Daten mit der Selbstmordstatistik von Ungarn.- Unterschiede zwischen belasteten und nichtbelasteten Nervösen in bezug auf die Prognose und die Hilfsbedingungen.- Einiges über die Hilfsbedingungen.- Die Aussage der Patienten über Hilfsbedingungen.- Einiges über die Nervosität der Universitätsjugend.- Zusammenfassung.- Die Aufgaben der nächsten Vorlesung.- Siebente Vorlesung.- Der Inhalt der vorigen Vorlesung und die Aufgabe der heutigen.- Was kann man gegen die Vererbung der Nervosität tun?.- Die Erziehung als Prophylaxe der Nervosität.- Wichtigkeit des Beispieles.- Die Ratschläge von Payot.- Die Auffassung von Strümpell.- Der Einfluß nervöser Eltern, besonders der Mutter.- Fremde Erzieher.- Internate.- Die Erziehung des einzigen Kindes.- Das Schicksal des unehelichen Kindes.- Hygienische Maßregeln.- Das Buch von Czerny.- Das Verhalten der Eltern.- Die Strafe.- Erzählungen, Zerstreuung.- Spiele, Lesen, Abhärtung.- Das Alter, in dem man zu lernen anfängt.- Das Lernen, in der Normalschule.- Überbürdung und Unaufmerksamkeit.- Stil der Bücher für die Elementarklassen.- Der Unterricht in der Mittelschule.- Notwendige Verkürzung der Mittelschuljahre.- Gute und schlechte Schüler in der Mittelschule.- Die Stundeneinteilung.- Die Grenzen der Fähigkeit zur Aufmerksamkeit.- Überbürdung in der Mittelschule.- Die Privatstunden.- Die Widersinnigkeit des klassischen Unterrichtes.- Die Fehler des Geschichtsunterrichtes.- Falsche und reale Ideale.- Das Antworten, die Klassifikation, die Reifeprüfung.- Die Mittelschule fällt in ein Alter, welches sehr zur Nervosität neigt.- Schülerselbstmorde.- Konfessioneller Unterricht.- Der gemeinsame Unterricht der Knaben und Mädchen.- Turnen.- Sport.- Achte Vorlesung.- Zusammenfassung der vorigen Vorlesung, die Aufgabe der heutigen.- Beschäftigung und Nervosität.- Der Arbeiter.- Universitätsstudien.- Die ärztliche Laufbahn.- Der Handel.- Die Landwirtschaft.- Das Militär.- Der Militärdienst.- Kunst.- Literatur.- Wissenschaft.- Das Leben des Lehrers, des Mittelschulprofessors.- Die Beschäftigung der Frauen und ihre Intelligenz.- Die Arbeit von Möbius.- Der Lebenswandel.- Der Forstschritt.- Die Zivilisation.- Das Leben auf dem Lande und in der Stadt.- Die Aufklärung.- Sexuelle Fragen.- Die Lehre von Freud.- Die Heirat.- Die ungesetzliche Ehe.- Alkoholismus.- Das Lesen.- Merkzettel.- Der Hygieneunterricht in der Mittelschule.- Zusammenfassung.- Neunte Vorlesung.- Zusammenfassung der vorigen Vorlesung.- Aufgabe der heutigen.- Die Arbeit als Strafe.- Der Nutzen der Arbeit für das Nervensystem.- Der Schaden der Arbeitslosigkeit.- Die Übung.- Die Arbeit als Leiter der Assoziationen.- Interessante und langweilige Arbeit.- Die Ermüdung.- Tödliche Ermüdung nach körperlicher Arbeit.- Die Tierexperimente von Weichard.- Muskelkurven.- Mossos Untersuchungen mit dem Ergographen.- Die Versuche von Rollet.- Chemische Untersuchungen des ermüdeten Muskels.- Die Ermüdung der Muskulatur und des Nervensystems.- Ermüdung der Empfindung und der Reflexe.- Ermüdung des Denkens.- Arbeit verschiedener Zellgruppen.- Ermüdung der Aufmerksamkeit.- Die Toxine von Weichard.- Hygiene der geistigen Arbeit.- Alter und geistige Arbeit.- Körperliche Gesundheit.- Lebensweise.- Diät, Alkohol, Kaffee, Tee.- Tag- und Nachtarbeit.- Einteilung der Arbeit und Ruhe.- Änderungen der Arbeit.- System der Arbeit.- Tagesprogramm.- Zweck.- Konzentration.- Sport, körperliche Übung, Zerstreuung als Rast.- Tägliche Arbeitszeit.- Der Schlaf.- Tägliche, wöchentliche, jährliche Arbeitspause.- Die richtige Ausnutzung der jährlichen Arbeitspause.- Aufenthalt im Dorfe, an der See, oder an Binnenwässern, im Walde.- Ästhetische Genüsse.- Zusammenfassung.- Die Aufgabe der nächsten Vorlesung.- Zehnte Vorlesung.- Zusammenfassung der vorigen Vorlesung.- Aufgabe der heutigen.- Religion und Nervosität.- Entwicklung und Bedingungen der Religion, Aberglauben.- Aberglauben.- Nervöse Epidemien der alten und neuen Zeit.- Religion und Selbstmord.- Politik und Nervosität.- Nervöse Massenbewegungen.- Massensuggestion.- Die revolutionäre Neurose.- Der Krieg.- Zusammenfassung der Vorlesung.- Rückblick.