Zentralvermarktung der Fernsehübertragungsrechte von Spielen der Fußballligen Ist Zentralvermarktung zwingend notwendig um die Attraktivität eines Ligawettbewerbes zu gewährleisten?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.07.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
428 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640668342
Es herrscht eine fortwährende Diskussion um die "richtige Vermarktungsform", die den größten Nutzen für Vereine, Fernsehanstalten und Konsumenten hat. Dabei stehen sich zwei unterschiedliche Ansichten gegenüber. Zum einen die Zentralvermarktung, bei der eine zentrale Institution, die Verträge bezüglich der Fernsehübertragungsrechte, mit den Fernsehanstalten aushandelt und dann die Erlöse auf die Vereine aufteilt. Zum anderen die Einzelvermarktung, bei der die Vereine direkt mit den Fernsehanstalten verhandeln, ohne dass sie in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden.
In einer freien Marktwirtschaft würden die Vereine in Konkurrenz zu einander stehen und die Übertragungsrechte eigenständig an den Meistbietenden veräußern. Dieses Vorgehen ist nicht nur rational, sondern auch ökonomisch am effizientesten. Im professionellen Fußball liegt die Problematik darin, dass sich Monopolstellungen einzelner Vereine, die im Wettbewerb entstehen können, negativ auf die Attraktivität eines Ligawettbewerbes auswirken. Da gerade der hohe Spannungsgrad eines Ligawettbewerbes, den Fußball für die Massen attraktiv macht, sehen einige Kritiker die Zentralvermarktung als bestes Mittel, zur Aufrechterhaltung der sportlichen Ausgeglichenheit und damit höchstmöglichen Attraktivität.
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