Die Interdependenz der Ordnungen- Entwicklungszusammenarbeit als interkulturelles Diskursfeld Zur Bedeutung der Kultur im Entwicklungsdiskurs und als Zieldimension der Entwicklungszusammenarbeit
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.01.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
475 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656110255
Kultur ist ein konstitutiver Bestandteil von Entwicklung, Entwicklung ihrerseits ist kulturrelativ. Um die kulturellen Aspekte der Entwicklungstheorie sowie Kulturansätze in der Entwicklungszusammen
arbeit darzustellen, wird der Begriff "Kultur" im entwicklungstheoretischen Kontext und der Begriff "Entwicklung" in seinen unterschiedlichen Bedeutungshorizonten untersucht. Beide Begriffe sind nicht wertfrei. Sie bewegen sich im Kontext von Zuschreibungen und verweisen auf ein Feld, in dem Machtbeziehungen strukturiert und Ungerechtigkeit generiert wird. Kultur im entwicklungstheoretischen Kontext ist ein "umkämpftes Terrain" und Entwicklung ein von westlichen Ideologien bestimmter Begriff.
Im Hinblick auf einen Paradigmenwechsel und eine Handlungsneu- orientierung wird untersucht, in welcher Weise und auf der Folie welcher Wertvorstellungen die Begriffe "Kultur" und "Entwicklung" Ziele, Methoden und Maßgaben der Entwicklungszusammenarbeit als interkulturelles Diskursfeld prägen.
Dabei liegt der Fokus auf Kultur als Querschnittthema und Gegenstand von beabsichtigten Veränderungen durch Entwicklungsvorhaben sowie auf der soziokulturellen Dimension von Kultur als eine Variable in der Entwicklungszusammenarbeit und dem darauf aufbauenden Verständnis einer Entwicklungspartnerschaft.
Entwicklungszusammenarbeit als interkulturelle Kommunikation ist das Zusammenwirken von Partnern der Ersten und der Dritten Welt, von Geber- und Nehmerseite. Dies impliziert neben einer ökonomischen Asymmetrie unterschiedliche, in den jeweiligen Kulturen eingebettete Entwicklungs- und Kommunikationsmuster, deren Strukturen und Wirkungsmechanismen dargestellt und im Hinblick auf Möglichkeiten und Grenzen des interkulturellen Dialogs als Instrument der Verständigung einerseits und konkreter gestalterischer Einflussnahme auf der Grundlage einer werteorientierten Entwicklungszusammenarbeit andererseits analysiert werden.
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