Erik Dahlberg und der Tod Karl X. Gustavs
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
119 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656056515
reitererade, hwarest då dy wärr skedde och fölgde Hans Kongl. Maij:tz aldrig tillfyllest
beklagelige dödh och frånfälle, hwilket, ehuruwäl det heela christenheeten och
fädernässlandet sambt mången ährligh swänsk mann till största skada och afsaknadt
treffade."
Mit diesen Worten beklagte Erik Jönsson Dahlberg (1625-1703) in seinem sogenannten
"Dagbok" den Tod König Karl X. Gustavs (1622-1660). Der Festungsbaumeister,
Zeichner und Autor Erik Dahlberg ist in Schweden bis heute eine der bekanntesten
historischen Gestalten. Er lebte während Schwedens Großmachtszeit und verwirklichte
eine beeindruckende Karriere. Geboren am 10. Oktober 1625 in Stockholm, als Sohn eines
niederen Beamten, starb er am 16. Januar 1703, ebenfalls in Stockholm, als königlicher
Rat, Feldmarschall und Gouverneur Livlands.
Seine beeindruckende Karriere verlief allerdings nicht mit gleichbleibendem Tempo. Fast
eineinhalb Jahrzehnte, von 1660 bis 1674, blieb Dahlberg ohne Beförderung. Der Beginn
dieser beruflichen Flaute fällt mit dem Ableben Karl Gustavs zusammen, was bereits in
der Vergangenheit zur Vermutung eines unmittelbaren Zusammenhanges führte.3
Eben dieser Frage, nämlich inwieweit sich der Tod Karl Gustavs auf Erik Dahlbergs
Karriere auswirkte, werde ich in dieser Arbeit nachgehen.
Im ersten Teil der Arbeit stelle ich Dahlbergs beruflichen Werdegang in den Jahren 1648-
1660 und 1660-1674 dar. Den zweiten Teil beginne ich mit einer Betrachtung von Heiko
Drostes Patronagemodell, um mich der Funktionsweise einer frühneuzeitlichen Karriere zu
nähern. Daraufhin beleuchte ich vor diesem Hintergrund Dahlbergs Beziehung zu Karl
Gustav. Dahlbergs Beziehung zur Vormundschaftsregierung verdeutliche ich an seiner
Position zu Reichskanzler Magnus Gabriel de la Gardie (1622-1686) und Reichsmarschall
Carl Gustav Wrangel (1613-1676). Zuletzt gehe ich noch kurz auf den Krieg als Faktor für
Dahlbergs militärische Karriere ein.
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