Die Entwicklung des deutschen Roadmovie-Romans im Kontext gesellschaftlicher Umbruchsprozesse Peter Handkes "Der kurze Brief zum langen Abschied", Christian Krachts "Faserland" und Thomas Klupps "Paradiso"
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- eBook
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
169 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-51319-3
Magisterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Veröffentlichung von Peter Handkes Der kurze Brief zum langen Abschied im Jahr 1972 fand sich die aus dem Filmjargon stammende Genre-Bezeichnung "Roadmovie" in kaum einer der Rezensionen. Im Allgemeinen versuchte man sich stattdessen mit den Begriffen literarischer Gattungen zu behelfen, die traditionellerweise mit dem Reisemotiv in Verbindung stehen: "Auch darin liegt ein Anklang an die Bildungsromane der Tradition: Der Grüne Heinrich unternimmt eine große Ausfahrt, Anton Reisers Name schon deutet auf seinen Bewegungsdrang, und Wilhelm Meister schließt sich gar an fahrendes Volk an. Bei Handke für die Reise durch die USA [...]." Auch im Rahmen der Veröffentlichung von Christian Krachts Faserland im Jahr 1995 wurde der Begriff "Roadmovie" kaum verwendet. Immerhin wurde Krachts Roman vereinzelt, wie beispielsweise in einer Rezension in Der Spiegel , in Zusammenhang mit Jack Kerouacs Roadmovie-Roman On the Road gebracht. Mittlerweile scheint sich der Begriff "Roadmovie" bei Literaturkritikern etabliert zu haben. In der Folge der Veröffentlichung von Thomas Klupps Paradiso (2009), einem der erfolgreichsten Roadmovie-Romane der jüngeren Vergangenheit fand er sich in der Mehrheit der Rezensionen.
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