Jean-Jacques Rousseau: Julie ou La Nouvelle Héloïse - Choderlos de Laclos: Les Liaisons dangereuses Ein Vergleich
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
177 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640273348
Sind sie das, weil darin Figuren vorkommen, die «verliebt» sind? Inwiefern sind sie überhaupt «verliebt»? Was überhaupt heißt es, «verliebt» zu sein? Und was, vor allem, ist «Liebe»? Gerade diese letzte Frage ist schwer, wahrscheinlich unmöglich zu beantworten; so schwer, wie die Vorstellungen und das Verständnis von Liebe unterschiedlich sein können; wie unterschiedlich «Liebes»-Beziehungen sein können; wie unterschiedlich die Liebe zum Geliebten, zum Vater, zur Mutter, zur besten Freundin, zur Heimat, zum Leben und zu all dem, was man noch so lieben kann eben ist.
Vielleicht aber ist es möglich, diese Frage für jene beiden «Liebes»-Romane zu beantworten, gerade, weil die Werke im Bezug auf Liebe vielleicht ihre größten Unterschiede verbergen.
Wenn dem nun so ist, und die Liebe bei Rousseau eine ganz andere ist als die bei Laclos, wenn dem so ist, wie oft schon gesagt und die beiden Romane tatsächlich als Gegenmodelle gesehen werden können1, warum zitiert Laclos dann so oft aus der Héloïse? Warum verbindet er sein Werk auf diese Weise so stark mit dem Rousseaus?
Auf diese Fragen soll in dieser Arbeit eine Antwort gefunden werden. Um sie zu finden, werden zuerst die Zitate genauer betrachtet. Im Anschluss daran werden die Paratexte der beiden Werke untersucht, da sie Einblick geben in die Rezeptionswünsche und eventualen Wirkungsabsichten der Autoren - und vielleicht auch in die Gründe der verbindenden Zitate. Schließlich wird versucht, die Frage nach der «Liebe» und ihren beiden Schwestern «Tugend» und «Leidenschaft» für die beiden Romanen zubeantworten. Möglicherweise findet sich dann auch die Antwort auf die Frage warum Laclos Les liaisons dangereuses mit La Nouvelle Héloïse verknüpft hat.
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