Machtpotential und -missbrauch an der Universität zwischen Dozenten und Studenten Zum Verhältnis von Studenten und Dozenten am Beispiel von Fallrekonstruktionen an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
1350 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656521846
Amerikanisches Sprichwort
"Wissen ist Macht."
Deutsches Sprichwort
Die Diskussion mit dem Gorilla über seine Platzwahl kann man sich wohl getrost sparen. Dieses Sprichwort wird in Amerika vorzugsweise genutzt, um große Firmen zu beschreiben, die ein erhebliches Machtpotenzial besitzen. Diese "setzen" sich einfach dorthin, wo es ihnen passt, und bleiben einfach so lange wie sie es gerne möchten. Die Metapher inkludiert dabei alle Prozesse und Handlungsweisen, Strategien und Konzepte der jeweiligen Unternehmung. Alleine weil sie das Machtpotenzial besitzen, können sie ihre ohnehin schon starke Position weiter ausbauen und bekräftigen. Dieses Verhalten lässt sich aber auch leicht auf alle anderen Individuen, Institutionen und Organisationen übertragen, die Macht besitzen und/bzw. ausüben. So auch in Universitäten. Hier gibt es die verschiedensten Entitäten und Personen die mit Macht ausgestattet sind und das hat die verschiedensten Gründe. Manchmal reicht schon das Amt und dessen entsprechenden Würden, manchmal ist es aber auch das bloße Wissen, welches sie in eine Position versetzt, die mit Machtbefugnissen ausgestattet ist. In diesem Sinne ist Wissen dann wirklich die unmittelbarste aller Mächte. Das ist die wohl angenehmste Legitimationsgrundlage für den Professorenstand. Ihr Amt dürfen sie ausfüllen, weil sie auf Grund umfangreicher Wissensbestände bewiesen haben, dass sie dazu in der Lage sind. Daraus resultieren dann zum einen Ansprüche an solch einen Posten, zum anderen aber auch Möglichkeiten, Handlungsspielräume, Privilegien und Berechtigungen. Wie damit umgegangen wird und welcher performative Charakter dabei zu Tage tritt bleibt jedem selbst überlassen. Neben der Professorenschaft gibt es natürlich noch andere Statusgruppen, wie die Privatdozenten, Doktoren, Promovenden, wissenschaftliche Mitarbeiter und Hilfskräfte, die alle in diesem Geflecht stecken und mit mehr oder weniger Macht ausgestattet sind. Daneben bleibt die höchste Instanz das Präsidium mit dem exekutiven Oberhaupt, dem Präsidenten. Dieser verfügt qua Amt über noch weiter reichende Verfügungsgewalt/Macht, die er benötigt um die Universität entsprechend zu leiten. Das andere Ende der Fahnenstange wird durch die Studierenden ausgekleidet. So zumindest wird es gerne dargestellt, wenn es zu Problemen zwischen Dozenten und Studenten kommt.
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