Entfremdung und Gattungswesen bei Marx (1843-1845)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
192 (Printausgabe)
Dateigröße
1755 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656524410
Durch detaillierte Analyse der Marx-Texte "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie", "Zur Judenfrage", "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung", "Thesen über Feuerbach" und insbesondere "Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844" weist Bert Grashoff in seiner Magisterarbeit Positionen als Fehlverständnis aus, die dem Marxschen Entfremdungsbegriff die Konstruktion eines Epochenbruchs à la Biblischem Sündenfall unterstellen, wonach in früheren, vorbürgerlichen historischen Phasen dem Marxschen Verständnis nach angeblich entfremdungslose menschliche Beziehungen die Regel gewesen sein sollen. Dem sich in den Frühschriften entwickelnden Konzept eines historisch-dialektischen Materialismus in gesellschaftsrevolutionierender Absicht ist die Sehnsucht eines back to nature ebenso fremd wie die Vorstellung einer unhistorischen Authentizität der Menschen. Einen historischen Bruch markiert Entfremdung bei Marx höchstens für die Zukunft als negativer Begriff, dessen historisch-spezifischer Inhalt der Utopie eines Vereins freier Menschen entgegensteht. Die mit der Begrifflichkeit des entfremdeten Gattungswesens gesetzte gesellschaftskritischen Analysen, die sich pointiert gegen die in bürgerlicher Gesellschaft vergötterte Eigentumskategorie wenden, werden dabei grundlegend beleuchtet.
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