Armuts- und Drogenpolitik in Basel-Stadt um 1990
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
152 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640904174
Die Zusammenhänge zwischen Armut und Suchtmittelabhängigkeit sind zahlreich und vielschichtig, wurden aber in der Armutspolitik lange Zeit unberücksichtigt gelassen. Mit dem Aufkommen der offenen Drogenszene in den 1980er-Jahren und dem mit ihr verbundenen Medienecho wuchs zunehmend auch der Druck auf die Politik, Lösungen hervorzubringen. Nachdem sich gezeigt hatte, dass Repression alleine nicht ausreichte, um das Problem in den Griff zu bekommen, wurden um 1990 neuartige Modelle eingeführt, welche Suchtmittelabhängigkeit tolerierten und die Betroffenen im Rahmen des Sozialwesen angepasst unterstützten (Prävention, Beratungsangebote, kontrollierte Drogenabgabe, staatliche Beteiligung an Therapien und an Integrationsmassnahmen).
Im Zentrum der Betrachtungen stehen drei exemplarisch gewählte 'Ratschläge' der Basel Regierung, welche sich mit Anträgen von privaten Institutionen der Basler Drogenarbeit um 1990 beschäftigen. Aus ihnen gehen damals aktuelle Probleme und Lösungsansätze der Drogenpolitik hervor. Anhand dieser Quellen werden die Situation der Drogenszene, deren öffentliche und politische Wahrnehmung und deren Entwicklungen diskutiert. Diese Betrachtungen finden auch mit Blick auf die Armutsproblematik statt.
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