Liebe in Gottfried Kellers 'Romeo und Julia auf dem Dorfe'
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
457 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656527862
Dieser Artikel in der Züricher Freitagszeitung diente Gottfried Keller als Inspiration für seine Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe". Schon von Beginn an erweckt sie beim Leser die Annahme einer tragischen Geschichte. Besonders ist das auf den Titel zurückzuführen, der eine starke Anspielung auf Shakespeares Drama "Romeo und Julia" darstellt. Diese Erwartung wird auch erfüllt: Die beiden Protagonisten Sali und Vrenchen verlieben sich unsterblich ineinander und sind am Ende bereit, lieber zu sterben als jemals wieder von dem anderen getrennt zu sein. Es handelt sich um eine tragische Liebesgeschichte, die mit dem Tod von Sali und Vrenchen endet.
Die nachfolgende Arbeit setzt sich mit dem Thema der Liebe in Gottfried Kellers "Romeo und Julia auf dem Dorfe" auseinander. Zuerst soll dabei ein allgemeiner Überblick zum Thema der Liebe im Realismus gegeben werden. Dabei wird besonders auf die Veränderung des Liebeskonzepts und den Begriff der Sozialität eingegangen, der ebenfalls eine wichtige Rolle für die Literatur spielte. Danach folgt eine Analyse des Liebesbegriffs in der Novelle selbst. Hierbei werden wichtige Abschnitte in der Beziehung von Sali und Vrenchen beleuchtet. Das erste Unterkapitel thematisiert das Entdecken der Liebe der beiden füreinander und die Gründe dafür, dass diese Liebe schon immer ein Teil von beiden war. Im Anschluss daran sollen die Beziehung und die gesellschaftlichen Normen und Werte, die das Leben der beiden bestimmen, in den Vordergrund rücken. Es soll gezeigt werden, was Sali und Vrenchen unter Glück verstehen und wie ihr Denken von den Wertvorstellungen der Gesellschaft geprägt ist. Der dritte Abschnitt widmet sich der Bedeutung von Liebe und Sexualität in Salis und Vrenchens Beziehung. Im letzten Kapitel soll der Liebestod im Zentrum der Betrachtung stehen. Ist der Tod die einzige Lösung für die Probleme der beiden oder werden mögliche Alternativen nicht ernsthaft in Betracht gezogen?
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