Generalfeldmarschall Erwin Rommel: Eine Biographie
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
34,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
114 (Printausgabe)
Dateigröße
641 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656352716
Mehr als 60 Jahre nach seinem Tod ist Erwin Rommel noch immer einer der bekanntesten deutschen Heerführer des Zweiten Weltkrieges. Sein Name wird unweigerlich mit dem Afrikafeldzug in Verbindung gebracht und als Wüstenfuchs ist er unsterblich geworden. Doch Rommel war weit mehr als der ritterliche Feldmarschall und Meister des Bewegungskrieges, der den Briten in Libyen und Ägypten so schwere Verluste beigebracht hatte. Er war ein hochdekorierter Veteran des Ersten Weltkrieges, ein glühender Verehrer der Person Hitlers und er hatte Kontakt zum zivilen und militärischen Widerstand. Gerade die Verehrung für Hitler und der durch die NS-Propaganda aufgebaute Mythos Rommel führten schon zu Lebzeiten aber auch innerhalb der letzten 60 Jahre dazu, dass der Feldmarschall immer wieder als Nazi-General angesehen wurde. Auch die Frage, in wieweit Rommel in den Widerstand verstrickt war, ist bis heute umstritten. Vom Kriegsende bis in die Gegenwart unterlag sein Bild einem ständigen Wandel. So wurden z.B. 1961 in Goslar am ehemaligen Jägercasino Gedenktafeln für die ehemaligen Kommandanten Erwin Rommel und Heinz Guderian eingeweiht. In der Ansprache wurde Rommel als Feldmarschall, prachtvoller Soldat und großer Mensch geehrt, der ein Vorbild für die Soldaten der jungen Bundeswehr sei. Doch 40 Jahre später, im Mai 2001, entschied die damalige Landesregierung, die Tafeln wieder zu entfernen, mit der Begründung, "[sie] hätten ehrenden Charakter für Repräsentanten eines verbrecherischen Regimes und könnten am derzeitigen Ort [das ehemalige Jägercasino wird mittlerweile als Grundschule genutzt] weder zur Aufarbeitung der Geschichte dienen, noch gar ein Vorbild für die heutige Jugend sein."1
[...]
1 "Die Tafeln werden abgehängt." In: Goslarsche Zeitung, 6.5.2001, zit. nach: Remy, Maurice Philip: Mythos Rommel. München 2004. S. 7.
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