Ambivalenz der Technik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.10.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
458 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656530053
Ebenso vielfältig wie die Erscheinungsformen und Einsatzmöglichkeiten von Technik sind ihre sozialstrukturellen und individuellen Nutzungs-2 und Bewertungsweisen.3 Über klassenspezifische Bewertungsmuster hinaus bewerten gar einzelne Personen technische Innovationen ambivalent und betrachten sie zugleich euphorisch wie auch pessimistisch.4 So überlagern sich unterschiedliche Emotionen wie Freude, Bewunderung, Verunsicherung oder Ablehnung gegenüber technischen Innovationen.5 Im Folgenden werden die Reaktionen auf den Zeitschriftenartikel "Brauchen wir Roboterschutz-Gesetze?"6 untersucht.7 Die divergierenden Kommentare befördern diverse Einstellungen zum Thema Mensch/Maschine zutage. Da gibt es zum Einen jene, welche eher ein negatives Bild von einer gefühllosen und im schlimmsten Fall auch destruktiven Technik haben und zum anderen jene, welche die technischen Artefakte gar als "treue Diener" behandeln, als gleichwertige soziale Akteure konstruieren oder ihre Anerkennung als Ausdruck des gesellschaftlichen Fortschritts betrachten. Zunächst werden hierfür theoretische Vorüberlegungen zur "Ambivalenz der Technik" dargelegt. In aller Kürze wird dann das Thema des Zeitschriftenartikels grob skizziert, um im Hauptteil die Kommentare und Reaktionen diesbezüglich zu analysieren. Zum Schluss werden die gewonnenen Erkenntnisse kurz zusammengefasst und ein möglicher Ausblick auf weitere kulturwissenschaftliche Anknüpfungsmöglichkeiten gegeben.
2. Theoretische Vorüberlegungen zur "Ambivalenz der Technik"
Mit Technik - als Holonym für diverse unterschiedliche Gegenstände - kann nach Hermann Bausinger weniger von "der" Technik als vielmehr von differenten Techniken gesprochen werden. Die Ambivalenz von Techniken und ihrer Bewertung kam schon in der industriellen Revolution um das 19.Jh. gesellschaftlich zum Ausdruck, in welcher die Maschine doppeldeutiger Träger von ambivalenten (Herrschafts-) Zuschreibungen war. Neben den abweisenden Haltungen und sozial-konservativen "Abschirmungen" gegenüber einer als Bedrohung wahrgenommenen Technik
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