Das Militär in der Postmoderne - Elemente des Wandels
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.10.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
215 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638147583
Die erste Epoche (bezeichnet als "Modern Type") reicht von 1648 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Zu dieser Zeit herrschte ein ausgeprägtes Nationalstaatsdenken und das Streben nach nationaler Souveränität stand in der Politik aller Staaten an oberster Stelle. Militärisch interessant ist die 1793 erstmals in Europa auftretende radikale Bürgerbewegung "levee en masse" während der französischen Revolution.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Wiedervereinigung, geprägt durch den Kalten Krieg, wird von Moskos als "Late Modern Type" bezeichnet. Schlagworte dieser Epoche sind Antagonismus, Bipolarismus, Nuklearzeitalter, Abschreckungspolitik und Abschottung. Die Massenverpflichtungen zum Militärdienst führten zum Höhepunkt der allgemeinen Wehrpflicht in der deutschen Bundeswehr, die vor allem in der Offiziersausbildung die Betonung auf die Professionalität der Ausbildung (vgl. auch Einführung des Studiums in die Offizierslaufbahn) legte. Gesellschaftspolitisch stand die Angst vor der totalen Vernichtung in der westlichen und östlichen Welt im Vordergrund (vgl. 1962 Kuba Krise), weswegen die Macht der Bevölkerungsvernichtung als herausragendstes Merkmal des Kalten Krieges gesehen wird.
Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 und dem Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus' fiel die akute Bedrohung für die westlichen Staaten weg. Weltweite Globalisierung kennzeichnen diese neue Ära internationaler Beziehungen, die von Moskos als "Postmodern Type" bezeichnet wird.
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