Einfluß von modifiziertem Fasten mit 'Modifast' und 'Bionorm' auf die Fettsäurenmuster von Serum- und Gewebslipiden
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Sprache:Deutsch
36,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.09.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
139 (Printausgabe)
Dateigröße
12440 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638543750
Außerdem wurde untersucht, ob nach 4 Wochen im Fettgewebe Veränderungen stattfinden. Dazu wurden zwei verschiedene Bionorm® - Zubereitungen verwendet. Entweder mit dem Zusatz von 8,5 g Fett pro 100 g Substanz, davon 4,5 g essentielle Fettsäuren, oder mit nur 2 g Fett pro 100 g Substanz und keine essentielle Fettsäuren.
Methoden: Alle Proben wurden für die Dünnschichtchromatographie aufbereitet, in Hauptlipidfraktionen getrennt und dann mittels Gaschromatographie die einzelnen Fettsäuren und ihr Verhältnis zueinander bestimmt.
Ergebnisse: Die Arachidonsäure nimmt in der Phospholipidfraktion deutlich höhere Werte an als in der Literatur beschrieben. Die Ursache könnte in einer erhöhten Prostaglandinbildung liegen. Weiter fanden wir bei der Stearin- und Linolsäure einen negativen Trend von ca. 10 % des Ausganggehaltes pro Woche, der aber klinisch nicht relevant ist.
In der Diglyzeridfraktion fanden keine Veränderungen des Fettsäurenmusters statt. Wir fanden aber deutliche Musterunterschiede zu den Triglyzeriden, was die Eigenständigkeit dieser Fraktion bestätigt.
In der Fraktion der freien Fettsäuren fanden keine Veränderungen des Fettsäurenmusters statt. Es bestand aber ein deutlicher Unterschied zum Fettsäurenmuster von normalgewichtigen Personen.
In der Triglyzeridfraktion stieg die Arachidonsäure leicht an. Wahrscheinlich durch die erhöhte Lipolyse aus dem Fettgewebe bedingt.
In der Cholesterinesterfraktion konnten wir keine Veränderungen feststellen.
Im Fettgewebe waren bei beiden "Bionorm®" - Zubereitungen keine Veränderungen feststellbar.
Schlussfolgerung: Insgesamt wurde deutlich, daß adipöse Personen in allen Lipidfraktionen im Serum als auch im Fettgewebe ein spezifisches, für sie charakteristisches Fettsäurenmuster besitzen. Eine weitere Zugabe von essentiellen Fettsäuren zu dieser Therapieform erwies sich als unnötig, da bereits die jetzt gesetzlich vorgeschriebenen essentiellen Fettsäuren den Bedarf reichlich decken.
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