Eine pragmatische Analyse persuasiven Sprachgebrauchs Wie wirken die 20 bekanntesten Werbeslogans?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.10.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
141 (Printausgabe)
Dateigröße
24218 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640458431
Kapitel 3. beginnt mit einer Beschreibung der Schwierigkeiten, die sich ergeben,
versucht man persuasivem Sprachgebrauch mittels linguistischer Pragmatik näher zu kommen. Beispielhaft gemacht und erläutert werden diese Schwierigkeiten an zwei Klassikern der Pragmatik, nämlich am Kooperationsprinzip von GRICE und der Sprechakttheorie AUSTINs und vor allem SEARLEs. Kapitel 3.1. und 3.2. referieren daraufhin zwei Vorschläge, wie diesen beiden Problemfeldern begegnet werden kann.
In Kapitel 3.1. wird Werben als dialogisches Handlungsmuster beschrieben, innerhalb dessen auch Informationshandlungen persuasiv beschreibbar sind; in Kapitel 3.2. wird Inferenz mittels der Relevanztheorie erklärt, die der Position des Hörers größere Bedeutung zumisst als andere Theorien. Kapitel 3.3. skizziert im Anschluss ein pragmatisches Analysemodell für Werbeslogans, das Ansätze und Erkenntnisse des dialogischen Handlungsmuster-Modells und der Relevanztheorie aufgreift und zu vereinen versucht.
In Kapitel 4. schließlich wende ich das in Kapitel 3.3. herausgearbeitete Modell
stichprobenhaft auf einige Werbeslogans an. Die hierfür herangezogenen Slogans sind laut einer repräsentativen Erhebung des IMAS (Institut für Markt- und Sozialanalysen) die in Deutschland derzeit bekanntesten Slogans.
Aufgrund der Schwierigkeiten, Sprechaktklassen hörerseitig zuzuordnen, erfolgt die Grobsortierung der Slogans anhand eines Musters, das in der Relevanztheorie zur Einordnung von Äußerungstypen entwickelt wurde.
Kapitel 5. fasst die gesamte Arbeit noch einmal speziell unter den
Gesichtspunkten zusammen, inwiefern es einerseits gelungen ist, die Persuasivität von Werbeslogans pragmatisch nachzuzeichnen, und wo andererseits weiterer
Erklärungsbedarf besteht. Den Abschluss bildet ein kurzer und schattenrissartiger
Ausblick darauf, welche theoretischen und praktischen Konsequenzen der erzielte
Erkenntnisgewinn haben könnte; zum Beispiel wie der ideale Werbeslogan gestaltet sein müsste.
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