Armutsbekämpfung im subsaharischen Afrika Warum ist der Westen trotz etwa einer Billion US$ Entwicklungshilfe in den letzten 50 Jahren daran gescheitert die Armut in Afrika zu bekämpfen und worin ruhen Hoffnungen für das subsaharische Afrika?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
469 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640779505
Die aktuelle Forschungsliteratur geht diesbezüglich weit auseinander. Die "linke Seite" sieht Subsahara-Afrika in der Armutsfalle gefangen, aus der es nur durch Entwicklungshilfe zu befreien sei. Die Armutsfalle wird vor allem durch geografische und ökologische Faktoren bedingt, wie Krankheiten, extremes Klima, Binnenstaatlichkeit und "Von schlechten Nachbarn umgeben". Dabei sei Staatsversagen vor allem die Folge und weniger die Ursache der wirtschaftlichen Krise. "Die Regierungen in Afrika versagen, weil Afrika arm ist." Zu nennen ist hier vor allem Jefrey Sachs' "Das Ende der Armut". Die "rechte Seite" hingegen sieht das Problem in der Entwicklungshilfe selbst. "(Aid is) No longer part of the potential solution, it's part of the problem - in fact aid is the problem." Entwicklungshilfe hatte keine Auswirkung - die Armut wuchs und die Wachstumsraten fielen. Wachstum wäre jedoch immer möglich, wenn sich die Gesellschaften, insbesondere die korrupten Regierungen, nur zusammenreißen würden. Zu nennen sind hier "Dead Aid" von Dambisa Moyo und "Wir retten die Welt zu Tode" von William Easterly.
Diese Arbeit wird versuchen, die Extreme zu vermeiden. Sie wählt den Weg der Mitte. Entwicklungshilfe reicht allein nicht aus, um einen Umschwung für die Gesellschaften des subsaharischen Afrikas zu bewirken. Aber sie ist eher Teil der Lösung als Teil des Problems. Die Herausforderung besteht darin, sie durch weitere Strategien zu ergänzen.
0. Deckblatt/ Inhaltsverzeichnis S.i-ii
1. Einleitung S.1-3
2. Schlechte Regierungsführung S.4-8
3. Ökonomische Auswirkungen von Entwicklungshilfe S.8-10
4. "Ownership statt Donorship" S.10-13
5. Kompetenz S.13-14
6. Handelspolitik S.15-19
7. Die Rolle der Frau - Women Hold Up Half the Sky S.20-23
8. Fazit S.24-26
9. Bibliographie S.27-28
10. Anhang S.29-30
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