Europa in den Nachrichten - Ein Vergleich des Europabezuges der Nachrichtensendungen "ARTE-Info" und "heute"
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
2323 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638884433
Die ablehnende Haltung der französischen und niederländischen Wähler zum europäischen Verfassungsentwurf im Frühjahr 2005 macht die Krise, in der sich die Europäische Union momentan befindet, deutlich. Hierbei sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass dennoch 15 Mitgliedstaaten der EU die Verfassung bereits ratifiziert haben und weitere dies in der nahen Zukunft tun wollen (HTTP://EUROPA.EU/ CONSTITUTION/RATIFICATION_EN.HTML). Ungeachtet dessen nehmen EU-Richtlinien und Verordnungen einen immer größeren Platz in der nationalen Gesetzgebung ein, ohne dass der Wähler als Souverän direkte Einflussmöglichkeiten besitzt (GERHARDS 2002: 141). Dieses von einigen Autoren bemängelte Demokratiedefizit der Europäischen Union durch eine gemeinsame Verfassung wenn nicht aufzulösen, so doch wenigstens zu mindern, ist ein Ziel der europäischen Regierungen. Die Ablehnung der Verfassung durch die Volksentscheide in Frankreich und den Niederlanden zeigte die große Skepsis der Bürger gegenüber der momentanen Beschaffenheit der EU. Sie war Wasser auf die Mühlen der Europa-Skeptiker, die für eine politische Union die Existenz einer gemeinsamen Zivilgesellschaft, einer gemeinsamen Identität und einer gemeinsamen Öffentlichkeit als Voraussetzung sehen. Die herausfordernde Frage nach der Existenz und den Strukturen einer europäischen Öffentlichkeit ist Untersuchungsthema der vorliegenden Arbeit.
Zu Beginn der Arbeit wird das schwer greifbare Phänomen von "Öffentlichkeit" näher betrachtet. Dabei werden die Konzeptionen der zwei großen deutschen Traditionslinien in der sozialwissenschaftlichen Forschung berücksichtigt, die "Frankfurter Schule" um Jürgen Habermas, sowie die Ansätze des Bielefelder Systemtheoretikers Niklas Luhmann.
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