Produktbild: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse
Band 24280

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse Roman

Aus der Reihe detebe
17

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2014

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,1 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Elfenbein / Mokka

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24280-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2014

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,1 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Elfenbein / Mokka

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24280-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    Mordechai Wolkenbruchs Weg war schon immer vorgegeben: Beschneidung, jüdischer Kindergarten, Bar Mitzwa, Angestelltenleben in der Versicherungsfirma, Heirat, Kinder, Tod. Und bisher hatte der Mittzwanziger damit keine Probleme, vor allem da seine resolute Mutter strengsten den geregelten Ablauf dieses Lebensplans überwacht und – gegeben falls – diesen herrisch korrigiert.Und gerade als sie bei einem besonders kritischen Punkt angelangt sind – der Suche nach einer geeigneten (natürlich ebenfalls jüdischen) Frau – passierte das Unerhörte. Ihr „Motti“ wimmelt alle Heiratskandidatinnen ab!Weil er nämlich schon eine ganz Andere ins Auge gefasst hat. Und dass Laura unakzeptabel ist, fängt damit an, dass sie eine „Schickse“, eine Nichtjüdin ist...Thomas Meyer ist mit „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ ein wahrhaft faszinierendes Debüt gelungen. Allein schon die durchgehend jiddische Erzählsprache ist ein besonderes Lesevergnügen, das durch die Situationskomik und den wunderbaren Humor sinnvoll ergänzt wird. Ein großartiger Entwicklungsroman über die Emanzipation eines jungen, jüdischen Mannes – mit viel Witz und Charme.

  • Bewertung

    aus Ludwigshafen

    5/5

    07.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Rezension: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse - Thomas Meyer

    Rezension: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse – Thomas Meyer Eine jiddische Posse, bei der ich mich köstlich amüsiert habe Mordechai Wolkenbruch, genannt Motti, ist 25 Jahre alt studiert Wirtschaft an der Universität und arbeitet bei seinem Tate im Versicherungsbüro. Er wohnt immer noch zu Hause und hat noch nie eine Frau nackt gesehen. Motti wird umsorgt von seine mame, die zu Hause das Zepter in der Hand hält. Sie hat zwar 2 ihrer 3 Söhne unter die Haube gebracht, aber beim dritten, nämlich Motti ist es eine schwierige Angelegenheit. Motti, der fest in das jiddische Leben verankert ist, mit koscherem Essen, Schläfenlocken und strengen Glaubensregeln. Motti soll nach den Regeln der mame genau so eine Frau heiraten, die in die jiddische Tradition hereinpasst. Dass die schidech nicht das bringt, was sich mame so vorgenommen hat, liegt an Motti. Denn wer will schon eine Frau heiraten, die genauso aussieht wie seine mame. Der Autor Thomas Meyer zeigt uns, was er von solchen Übermüttern hält und das Ganze jiddisch. Das Buch lässt sich gut lesen und zum Glück ist hinten ein Glossar, das man gerne zu Hilfe nimmt, um die jiddischen Wörter zu übersetzen. Ich habe mich bei diesem Buch köstlich amüsiert und wurde auch etwas nachdenklich. Fazit: Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte um sich ein paar schöne Stunden zu gönnen und mal wieder herzhaft lachen kann.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    12.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine jiddische Familie in…

    Eine jiddische Familie in moderner Zeit: Doch hat sich in den Traditionen und (Vor)Bestimmungen kaum etwas geändert - die mame hält das Heft in der Hand, ist quasi die Matriarchin der Familien (und bei den Nachbarn ist es nicht anders) und hat ihrer eigenen Ansicht nach eine zentrale Bestimmung - ihre Kinder zu Verheiraten. Das sind in Frau Wolkenbruchs Fall drei Söhne, von denen sie bereits zwei erfolgreich verkuppeln konnte, bei dritten, nämlich Motti, gestaltet sich das etwas sperrig. Denn: wie kann er es wagen, nicht so zu wollen, wie sie! Nein, er will kein prall watschelndes Ebenbild seiner Mutter, sondern schielt vielmehr nach einer schickse, nämlich nach seiner Kommilitonin Laura an der Uni Zürich. Dass er nicht einfach so seinen Weg gehen kann, wird ihm erst spät - nach einem Abstecher nach Israel zu überaus verständnisvollen Verwandten - klar. Was den Leser einiges an Konzentration abverlangt, denn der Roman ist mehr oder weniger in jiddisch verfasst bzw. wimmelt er vor Begriffen in dieser Sprache. Wobei man den zu Beginn stehenden Rat, sich diese laut vorzulesen, durchaus ernst nehmen sollte - in den meisten Fällen hilft es weiter und wenn nicht, gibt es immer noch ein Glossar am Ende des Bandes. Trotzdem hat mir die Lektüre höchste Konzentration abverlangt Sehr unterhaltsam und auf gewisse Weise ungewöhnlich ist dieser Roman von Thomas Meyer - ich fühlte mich in eine völlig andere Welt entführt, eine Parallelwelt sozusagen. Wer Spaß hat an dieser jüdischen Welt, dem jüdischen Alltag mit all seinen Widrigkeiten, dem sei der Roman von Herzen empfohlen!

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Nu heirate endlich!

    Jüdischer Humor trifft auf's Nesthocker Phänomen und eine mame, die ihren Jüngsten endlich unter die Haube bringen will! Die jiddischen Sprachfetzen sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, geben dem Ganzen die Würze.

  • Bewertung

    5/5

    25.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Macht richtig Spaß und stimmt doch nachdenklich

    Motti Wolkenbruch entstammt einer streng religiösen jüdisch-orthodoxen Familie, eigentlich ein wohlgeratener Stammhalter, wäre da nicht ein großes Problem: Motti braucht eine Frau. Bedauerlicherweise gehen seine Vorstellung von der "Richtigen" und die seiner Mutter sehr weit auseinander. Mottis Schwarm ist eine hübsche Kommilitonin, frech und sexy, die Kandidatinnen seiner Mame sehen eher ihr selbst sehr ähnlich. Der Ärger ist vorprogrammiert. Was Thomas Meyer hier mit viel Witz erzählt, geht dann aber doch tiefer und hat mich sehr berührt. Wie schmerzhaft mag eine Entscheidung für das eigene Leben und die eigenen Träume sein, wenn es den Verlust der Familie bedeutet? Im Herbst geht Mottis Geschichte weiter!

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Rauh

    Andrea Rauh

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Zitat: „Liest sich wie unkoscherer...

    Zitat: „Liest sich wie unkoscherer Champagner“. Stimmt! Und lässt einen genauso kichern! Ich liebe Motti und freue mich auf den 2. Band.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Weg zu sich selbst ist gar nicht so einfach...

    Motti Wolkenbruch braucht eine Frau. Denkt seine resolute Mutter und die chassidische Gemeinde, in der die Familie lebt. Wäre da nicht Laura, die bezaubernde Mitstudentin und Schickse, an die der junge Mann sein Herz verloren hat. Das Schicksal nimmt auf äußerst aberwitzige Art und Weise seinen Lauf. Ein wunderbares Buch voller jiddischem Humor und jiddischer Sprache, das zwischen den Zeilen vom Bruch mit der orthodoxen jüdischen Gemeinschaft erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Motti auf Abwegen?

    Motti, jüdisch-othodoxer Sohn einer äußerst besitzergreifenden Mutter, soll heiraten - Mame hat auch schon die Richtige im Auge, natürlich aus ihren Kreisen, jiddisch muss sie sein. Aber Motti verliebt sich ausgerechnet in eine Schickse, doch sind deren Mütter besser? Das wird Motti erfahren und was die Mame alles versucht, um das Müttersöhnchen Motti wieder auf die richtige Bahn zu lenken und wie Motti widersteht, ist so außerordentlich komisch, als hätte Woody Allen Pate gestanden. Demnächst auch im Kino!
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Schmidt

    Stefanie Schmidt

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.05.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Reinlesen, Motti cool finden und sich mal unvoreingenommen Jüdischer Lebensart widmen!

    Ich finde ja fast alles, was von Diogenes verlegt wird, richtig gut. Soviel sei schonmal gesagt. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" hat sich in der Verlagsvorschau so enorm gut angelesen, dass ich an meinen Lieblingsvertreter von Diogenes gleich eine Anfrage für ein Leseexemplar geschickt habe - ohne zu wissen, dass ich schon eines im Regal stehen hatte. Denn den Kollegen von Diogenes war offenbar schon vor mir klar, dass wir's hier mit einem absolut ungewöhnlichen Buch zu tun haben, dem ein Hauch von persönlicher Empfehlung zum Vorteil gereichen kann. Hiermit also mein Beitrag: Motti Wolkenbruch ist ein liebenswürdiger, intelligenter junger Mann, der wie fast alle Mitzwanziger so richtig überhaupt gar keinen Spaß an der Selbstfindung hat. Man eckt überall an, schon die falsche Brille kann über hopp oder top bei Altersgenossen entscheiden und manchmal meint es das Schicksal auch so gar nicht gut mit einem und man ist - abgesehen von allem anderen - auch noch auf koscheren Wein angewiesen. Motti selbst steht nicht so auf koschere Nahrungsmittel und auf die ihm von seiner Mame zugedachten Ehefrauen in spe auch nicht. Im Prinzip stehen eigentlich alle Leitbilder, die ihm seine religiöse Glaubensgemeinschaft vorlebt, nicht im Einklang mit dem, was er fühlt. Also muss er ausbrechen, der arme Kerl. Ein schwieriges Unterfangen für einen in Wien und unter dem Dach seiner liebenden Eltern lebenden Juden. Ach Motti, wie hab ich mit dir gefiebert und ach Thomas Meyer, wie hab ich mich gefreut, einen supercoolen, zeitgenössischen, halb Jiddisch halb Deutschen Roman zu lesen, der liebevoll und kritisch zugleich die aktuelle Situation junger europäischer Juden erzählt und dabei immer authentisch und nachvollziehbar bleibt. Das ist es doch, was gute Literatur tut: Ich kann in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen und weiss am Ende eines Buches, wie ein junger Mensch einer anderen Glaubensrichtung sich aktuell fühlen KÖNNTE. Ich fand's toll! Bemerkenswert und anders und definitiv lesenswert! Motti, ich warte auf ne Fortsetzung!
  • Zum Bewerterprofil von Petra Dressing

    Petra Dressing

    Thalia Kaiserslautern

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Witzig und humorvoll wird hier...

    Witzig und humorvoll wird hier eine eigentlich ernste Geschichte erzählt: Wolkenbruch entfernt sich durch eine unangebrachte Leidenschaft von seiner Mischpoke, herrlich!

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