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Die Verunreinigung der Gewässer deren Schädliche Folgen, sowie die Reinigung von Trink- und Schmutzwasser Erster Band

74,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

24,4/17/2,7 cm

Gewicht

813 g

Auflage

2. Auflage 1899

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-89966-9

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Einband

Taschenbuch

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

24,4/17/2,7 cm

Gewicht

813 g

Auflage

2. Auflage 1899

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-89966-9

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

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  • Inhalts-Verzeichniss.- I. Allgemeine, bei der Verunreinigung eines Gewässers zu berücksichtigende Verhältnisse.- 1. Was ist ein Bach und was ist ein öffentlicher Fluss?.- 2. Was ist ein reines Flusswasser?.- 3. Die schwankenden Wassermengen in den Flüssen.- 4. Abhängigkeit der Grösse der Verunreinigung eines Flusses von verschiedenen Umständen.- 5. Täuschungen bei der Beurtheilung der Verunreinigung eines Gewässers durch den äusseren Augenschein.- 6. Probenahme und Untersuchung eines Fluss- und Schmutzwassers.- II. Gesetzliche Bestimmungen, betreffend die Reinhaltung der Flüsse.- 1. In Deutschland:.- a) Königreich Preussen.- b) Königreich Bayern.- c) Königreich Sachsen.- d) Königreich Württemberg.- e) Grossherzogthum Baden.- f) Elsass-Lothringen.- Der augenblickliche Kechtszustand betreifend die Verunreinigung der Gewässer in Deutschland.- 2. In der Schweiz.- 3. In Frankreich.- 4. In Belgien.- 5. In England.- 6. In Russland.- III. Die verschiedenen Arten der Verunreinigung der Gewässer.- IV. Anforderungen an ein Wasser für verschiedene Nutzungszwecke.- 1. Anforderungen an ein Trinkwasser.- Ist das Wasser die Ursache der Verbreitung oder der Träger von Keimen ansteckender Krankheiten?.- a) Verbreitung von thierischen Parasiten durch das Wasser.- b) Verbreitung von Infektionskrankheiten durch das Wasser.- ?) Cholera.- ?) Typhus.- ?) Sonstige durch pathogene Bakterien erzeugte Krankheiten.- ?) Milzbrand.- ?) Infektionskeime für Fische.- ?) Fäulnissbakterien.- 2. Anforderungen an ein Wasser für Viehtränke.- 3. Anforderungen an ein Fischereiwasser.- Wirkungen von trübem Wasser (Braunsteintrübe) auf die Fischzucht.- 4. Anforderungen an ein Wasser für landwirthschaftliche Nutzungszwecke.- 5. Anforderungen an ein Wasser für industrielle Zwecke.- a) Wasser zum Speisen von Kesseln.- b) Wasser für Brauereien und Gährungsgewerbe.- c) Wasser für die Stärkefabrikation.- d) Wasser für die Zuckerfabrikation.- e) Wasser für die Gerbereien und Leimfabriken.- f) Wasser für Bleichereien und Färbereien.- g) Wasser für sonstige gewerbliche Zwecke.- Reinigung des Wassers.- Verfahren im Allgemeinen.- Reinigung des Trinkwassers.- Vorbemerkungen.- I. Reinigung des Trinkwassers im Grossen.- 1. Reinigung des Trinkwassers in Absatzbehältern.- a) Klärbecken für unterbrochenen Betrieb.- b) Klärbecken für ununterbrochenen Betrieb.- 2. Keinigung des Trinkwassers durch Sandfiltration.- a) Anlage der künstlichen Sandfilter.- ?) Die völlige Selbständigkeit jedes einzelnen Filters.- ?) Die Korngrösse des Filtersandes.- ?) Die stützende Kiesschicht und der Aufbau des Filters.- ?) Die Reinwasserkanäle.- ?) Form und Grösse der Filter.- ?) Der Reinwasserbehälter und der Wasserstand auf den Filtern.- ?) Der Einlauf des Wassers auf die Filter.- ?) Der Austritt des Wassers aus den Filtern.- ?) Die Entlüftung der Filter.- ?) Die Ueberdeckung und Form der Filter.- ?) Die Anordnung und Kosten der Filter.- b) Der Betrieb der Sandfilter.- Grundsätze für die Reinigung von Oberflächenwasser durch Sandfiltration zu Zeiten der Choleragefahr.- c) Die Wirkung und das allmähliche Unbrauchbarwerden der Filter.- d) Das Reinigen der Filter.- ?) Entfernung der Schleimschicht.- ?) Das Waschen des Sandes.- 3. Reinigung des Trinkwassers durch Sandsteinplatten (nach Fischer-Peters).- 4. Reinigung des Trinkwassers durch Schnellfilter und Filtrationsmaschinen.- a) Der Andersen’sche Revolving-Purifier.- b) Das Riddell-Filter.- c) Das Howatsen-Filter.- d) Das Warren-Filter.- e) Das Torrent-Filter.- f) Das Kröhnke-Filter.- g) Das Gerson-Filter.- 5. Verhalten des Trinkwassers in Leitungsröhren.- II. Reinigung des Trinkwassers im Kleinen durch Hausfilter.- 1. Die Kohlenfilter.- 2. Das Eisenschwammfilter von Bischoff.- 3. Spencer’s Magnetic-Carbide- und das Polarite-Filter.- 4. Das Kieselguhr-Filter von Nordtmeyer-Berkefeld.- 5. Die Porcellanfilter.- a) Von Pasteur-Chamberland.- b) Von der Sanitäts-Porcellan-Manufaktur in Charlottenburg.- c) Von Möller-Hesse.- d) Von J. Stavemann in Berlin.- e) Von H. Olschewsky (Karl Maass & Cohnfeld) in Berlin.- f) Von Wilh. Schuler in Isny (Württ.).- g) Filter aus Asbestporcellan.- 6. Asbestfilter.- a) Von C. Piefke-Berlin.- b) Von Friedr. Breyer in Wien.- c) Von Julius Trenkler in Wien.- d) Von Sellenscheidt in Berlin.- e) Von Sonnnenschein.- f) Von Frhr. v. Kuhn in Wien.- g) Von H. Jensen & Co. in Hamburg.- 7. Papier-Cellulose-Filter.- Schlussbemerkungen zu den Kleinfiltern.- III. Reinigung des Trinkwassers durch Kochen.- 1. Kochapparat von Fr. Siemens in Berlin.- 2. Kochapparat von Grove in Berlin.- 3. Gewinnung von Trinkwasser durch Destillation.- IV. Reinigung des Trinkwassers durch Chemikalien.- V. Reinigung des Trinkwassers durch Elektricität.- VI. Lüftung und Enteisenung von Trinkwasser.- 1. Das Oesten’sche Verfahren (durch freien Regenfall).- 2. Das Piefke’sche Verfahren (Rieselung durch Koks).- 3. Das Thiem’sche Verfahren.- 4. Das Kurth’sche Verfahren.- 5. Enteisenung durch chemische Fällungsmittel und durch das Kröhnke-Filter.- 6. Das Dunbar’sche Pressfilter.- 7. Das Dunbar’sche Tauchfilter.- VII. Das Weichmachen des Wassers.- 1. Allgemeine Fällungsmittel.- 2. Vorrichtungen zum Weichmachen von Kesselspeisewasser.- a) Von A. L. G. Dehne in Halle a/S.- b) Von P. Kyll in Köln a. Rh.- 3. Das Weichmachen yon Trinkwasser in (Southampton).- Reinigung der Schmutzwässer.- A. Die Reinigung in den Gewässern selbst, die Selbstreinigung der Flüsse.- I. Selbstreinigung durch Verdünnung.- II. Selbstreinigung durch mechanisch — chemische Vorgänge.- 1. Durch die Sedimentation.- 2. Durch rein chemische Umsetzungen.- 3. Durch direkte Oxydation.- 4. Durch Verdunstung.- III. Selbstreinigung durch biologisch-chemische Vorgänge.- 1. Die oxydirende Wirkung der Bakterien und Wasserfadenpilze.- 2. Die Thätigkeit der Algen und sonstiger Wasserpflanzen.- IV. Die Selbstreinigung der Flüsse von Bakterien.- 1. Sedimentation der Bakterien.- 2. Absterben durch Veränderung der Wachsthumsbedingungen.- 3. Wirkungen des Lichtes auf Bakterien.- Schlussergebnisse.- B. Reinigung der Schmutzwässer durch Berieselung.- I. Vorbemerkungen über die Grundsätze der Berieselung.- 1. Die Vorgänge der Zersetzung und Unschädlichmachung der organischen Stoffe im Boden.- 2. Einfluss der Bodenart und der Art des Rieseins auf die Reinigung der Schmutzwässer.- a) Einfluss der Art des Rieseins.- b) Einfluss des Bodens.- c) Einfluss des zu häufigen Rieseins.- 3. Einfluss der Kulturpflanzen.- 4. Einfluss der verschiedenen Kulturpflanzen und des Nährstoffbedürfnisses derselben.- 5. Einfluss der Jahreszeit.- Zusammenfassung der Grundregeln der Berieselung.- II. Vorprüfungen bei der Anlage von Rieselfeldern.- 1. Die Beschaffenheit des Bodens.- 2. Die Vorfluth und Entwässerungsverhältnisse des Rieselfeldes.- 3. Die Oberflächengestaltungen des Rieselfeldes.- 4. Besitz- und Wohnungsverhältnisse auf und bei den Rieselfeldern.- 5. Bestimmung der Grösse eines Rieselfeldes.- a) Je nach der Beschaffenheit des zu rieselnden Wassers.- b) Je nach der Menge des Abwassers.- c) Je nach dem nothwendigen Grade der Reinigung.- 6. Pacht- oder Grunderwerb der Rieselfelder? Kostenanschlag.- III. Die Herstellung der Rieselanlagen.- 1. Die Aptirung der Rieselfelder.- a) Zum Rieseln.- b) Für die Staufiltration.- c) Für die Beetfiltration.- 2. Die Entwässerung der Rieselfelder.- a) Art und Lage der Drainrohre.- b) Grössendurchmesser der Drainrohre.- c) Vertheilung der Drainrohre.- 3. Die Vertheilung des Abwassers auf den Rieselfeldern.- 4. Beispiele einiger Rieselanlagen.- a) Die Rieselfelder von Berlin.- b) Das Rieselfeld von Freiburg i. Br.- c) Das Rieselfeld von Breslau.- d) Das Rieselfeld von Paris.- IV. Der Betrieb von Rieselfeldern.- 1. Die Bewässerung der Flächen — der Rieselbetrieb.- Dienstanweisung für die Rieselmeister und Rieselwärter auf den der Stadtgemeinde Berlin gehörigen Rieselgütern.- 2. Die Arbeit auf den Rieselfeldern und die Bearbeitung der Bodenoberfläche.- 3. Die Bebauung der Rieselfelder.- 4. Die Viehwirthschaft auf den Rieselfeldern.- 5. Die Teich-(Fisch-) Wirthschaft auf den Rieselfeldern.- C. Reinigung der Schmutzwässer durch Filtration.- Versuche über die Reinigung durch verschiedene Filter.- D. Reinigung der Schmutzwässer auf biologischem Wege.- Das Dibdin-Schweder’sche Verfahren.- E. Reinigung der Schmutzwässer auf chemisch-mechanischem Wege.- I. Die chemischen Fällungsmittel und ihre Wirkung.- 1. Die chemischen Fällungsmittel.- 2. Die Wirkung der chemischen Fällungsmittel.- 3. Die Beseitigung des Schlammes von der chemischen Fällung.- II. Mechanische Hilfsmittel behufs Klärung der Schmutzwässer.- 1. Klärung durch einfache flache Klärbecken mit vorwiegend wagerechter Bewegung des Wassers.- a) Klärvorrichtimg nach E. Reichardt.- b) Klärvorrichtimg mit durchsetzten Wänden.- c) Klärvorrichtimg für das Verfahren von Fr. Hulwa.- ?) Einrichtung für eine Zuckerfabrik in Strehlen.- ?) Einrichtung für eine Färberei in Ernsdorf.- d) Kläranlage auf der Arbeiter-Kolonie Kronenberg bei Essen a. d. Euhr.- e) Kläranlage in Frankfurt a. M..- f) Kläranlage in Wiesbaden.- 2. Klärung durch Tiefbrunnen und ähnliche Vorrichtungen mit vorwiegend aufsteigender Bewegung des Wassers.- a) Klärvorrichtung von F. A. Robert Müller & Co. in Schönebeck a. d. Elbe.- b) Klärvorrichtungen von M. Friedrich & Co. in Leipzig.- ?) Tiefbrunnen.- ?) Flachbrunnen.- c) Klärvorrichtung von F. Eichen in Wiesbaden.- d) Klärvorrichtung von Rothe-Roeckner.- e) Heberglocken-Anlage von M. Friedrich & Co. in Leipzig.- f) Klärvorrichtung von A. Dervaux, verbessert von Hans Reisert.- 3. Zusammengesetzte und sonstige Klärvorrichtungen.- a) Klärvorrichtung von H. Riensch in Uerdingen a. Rh..- b) Reinigungsverfahren von A. Proskowetz.- c) Reinigungsverfahren von H. Gerson.- d) Reinigung durch Filterpressen und Klärung von A. L. G. Dehne in Halle a. d. S.- ?) Die Reinigung durch Filterpressen.- ?) Die Reinigung durch Schwemmiilter.- ?) Die Reinigung unter Zusatz von Chemikalien durch Klärbecken und Filterpresse.- 4. Hilfsvorrichtungen für die chemisch-mechanische Reinigung der Schmutzwässer.- a) Vorrichtungen für die Bereitung von Kalkmilch behufs Zusatzes zu Schmutzwasser.- ?) Von der Aktien-Gesellschaft für Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation, Abtheilung Ramsbeck i. W.- ?) Von den Schwefelkiesgruben in Meggen i. W.- b) Selbstthätige Schöpfvorrichtung für die Zugabe der chemischen Zusätze nach C. Liesenberg.- c) Messvorrichtung für die zur Reinigung von Abwässern bestimmten Fällreagentien.- d) Vorrichtung zum Vertheilen von Fällreagentien.- e) Vorrichtung zum Entwässern von schlammförmigen Stoffen von M. M. Rotten.- f) Vorrichtungen für die Zuführung von Gasen (Luft, Kohlensäure oder schwefeliger Säure).- ?) Die Lüftung.- ?) Zuführung von Kohlensäure, schwefliger Säure oder anderen Gasen.- F. Reinigung der Schmutzwässer durch Elektricität.- 1. Das Webster’sche Verfahren zur Reinigung von Schmutzwässern.- 2. Das Hermite’sche Verfahren zur Sterilisation der Spüljauche.- 3. Versuche über das Webster’sche Reinigungsverfahren.