Experimentelle Untersuchungen von Knochentransplantaten mit unveränderter und mit denaturierter Knochengrundsubstanz Ein Beitrag zur kausalen Osteogenese
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1970
Abbildungen
III, mit 65 Abbildungen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
70
Maße (L/B/H)
23,5/15,5/0,5 cm
Gewicht
141 g
Auflage
1970
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-662-23711-3
Seit 1957 wird nach langjährigen wissenschaftlichen Vorarbeiten durch Maatz und Bauermeister ein industriell zubereiteter, macerierter Rinderknochen dem chirurgisch tätigen Kliniker als Knochentransplan tat angeboten. Der sog. "Kieler Span" wird durch ein besonderes Macera tionsverfahren entfettet und seiner cellulären Bestandteile entledigt. Seine biologische Struktur und die verbliebenen Kalksalze sollen ihn be fähigen - in ein geeignetes knöchernes Lager verpflanzt - metaplasti sche Knochenneubildung in Gang zu setzen oder das Lager zur Callus bildung anzuregen. Der Wunsch des Klinikers nach einem geeigneten Knochentrans plantat, das die autologe Knochentransplantation ersetzt, ist verständ lich. Die autologe Transplantation erfordert einen zweiten operativen Eingriff, für große knochenplastische Eingriffe steht nicht immer ge nügend körpereigener Knochen zur Verfügung. Dem heteroplastischen Material dagegen sind bezüglich Gewinnung, Menge und Form keine Grenzen gesetzt. Die Maceration des tierischen Knochengewebes beseitigt die be kannten Nachteile der Antigen-Antikörperreaktion art-und individual spezifischer Eiweißkörper. Experimentelle Ergebnisse und klinische An fangserfolge weckten die Hoffnung auf volle klinische Verwendbarkeit des Spanes. Seither sind mehr als 10 Jahre klinischer Erprobung vergangen. Die Angaben über den klinischen Wert des Macerationsspanes sind wider sprüchlich. Es erschien deshalb zweckmäßig, experimentell Leistungs fähigkeit und Grenzen des Spanes zu prüfen und die Ergebnisse in Be ziehung zu setzen zu den bekannten Gesetzmäßigkeiten der Knochen überpflanzung. Der Wert eines Transplantates wird gemessen I. am Ablauf des unmittelbaren Einheilungsvorganges, 2. an seiner Osteogenetischen Potenz, 3. an der Art des knöchernen Umbaus.
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