Schutzgasschweißen mit abschmelzender Elektrode unter Verwendung verschiedener Gasgemische
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Sprache:Deutsch
49,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1965
Abbildungen
mit 66 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
70
Maße (L/B/H)
24,4/17/0,5 cm
Gewicht
147 g
Auflage
1965
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-06683-5
Die Entwicklung der Schweißtechnik ist gekennzeichnet durch das Bemühen, Schweißverbindungen mit großer Sicherheit bei wirtschaftlichem Kostenauf wand und gleichzeitiger Erleichterung der Arbeitsverhältnisse für den Menschen herzustellen. Gefordert wird, daß die Verbindung gleiche mechanische, physi kalische und chemische Eigenschaften wie der Grundwerkstoff aufweist. Ver wirklicht werden diese Forderungen entsprechend den eingesetzten Werkstoffen und Schweißverfahren auf verschiedenen Wegen, wobei jedoch eines allen Möglichkeiten gemeinsam ist: Schutz von Schweißzusatzwerkstoff, Schmelze und Naht vor den schädlichen Einflüssen der umgebenden Luft, da man schon früh erkannt hatte, daß Sauerstoff und Stickstoff eine Schweißverbindung brüchig, porig und spröde machen. Mit dem Bestreben, den Lichtbogen von der Luft abzuschirmen, ist eine große Zahl von Entwicklungen durchgeführt worden, die im wesentlichen jedoch auf zwei Grundtypen zurückgeführt werden können; entweder setzt man Verbren nungsprodukte aus dem Schweißprozeß zur Abschirmung ein, oder das Schutz gas wird von außen zugeführt. Ein Edelgas als Schutzgas wurde erstmalig 1936 in den USA verwendet, wobei Helium eine nicht abschmelzende Wolfram Elektrode und das Schweißbad umgibt. 1948 begann die Entwicklung der Schutzgasschweißung mit abschmelzender Elektrode, wiederum unter Edelgas schutz - das SIGMA-Schweißverfahren - (SIGMA = Shielded-Inert-Gas Metal-Arc), das in Deutschland seinen Eingang unter dem Namen MIG-Verfahren (MIG = Metall-Inert-Gas) gefunden hat. Die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens ist erheblich größer als bei der üblichen Handschweißung mit umhüllten Elektroden, da die Stromdichten und damit die Abschmelzleistungen höher liegen. Wegen guter und gleichmäßiger Nähte ist dieses Verfahren für die Verschweißung von NE-Metallen und rost- und säure beständigen Werkstoffen kaum noch wegzudenken.
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