Entwicklung der Großbanken im Dritten Reich: Die Dresdner Bank Bankenwirtschaft im Dritten Reich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.11.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
527 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656546146
Unstreitig ist, dass das Naziregime die Wirtschaft des Dritten Reichs, mit seinem leistungsfähigen wirtschaftlich-industriellen Potenzial, schier mühelos für ihre grausame Politik instrumentalisierte; sie war der Treibstoff Hitlers Aggressions- und Vernichtungsmaschinerie. Disputabel hingegen bleiben weiterhin die Definition der Wirtschaftsordnung des Dritten Reichs, der Umfang in dem die Wirtschaft vom Naziregime profitierte sowie die Regimenähe ausgewählter Unternehmen. Besonders letzteres haben sich Wissenschaftler zum Untersuchungsschwerpunkt gemacht; nicht allein aus dem Grunde, dass Wirtschaft ohne unternehmerisches Handeln undenkbar ist, sondern weil führende Unternehmen aus der Nazizeit heute aufs Neue zu den Top Global Playern gehören. Das Beispiel par excellence ist die Dresdner Bank.
Vorliegende Arbeit widmet sich dieser Problematik im Bezug auf die geschichtliche Entwicklung der Dresdner Bank. Mit Berücksichtigung der Unternehmensentwicklung unter nationalsozialistischer Diktatur wird die Rolle der Großbank im Zuge wirtschaftlicher Vernichtung deutscher Juden skizziert. Dabei werden verschiedene Perspektiven beleuchtet, in etwa Akteursmotive, Unternehmensstrategie, Entscheidungs- und Handlungsspielräume sowie die daraus resultierte Regimenähe mit dem Einfluss der politischen Verbindungen auf das Geschäftsgebaren. Abschließend wird auf den Begriff der Schuld anhand diverser Kategorien Bezug genommen.
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