Singapur: Herrschaft der Professionals und Technokraten — Ohnmacht der Demokratie? Grenzen und Möglichkeiten der Demokratisierung in einem südostasiatischen Schwellenland
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.11.2013
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
361
Maße (L/B/H)
23,5/15,5/2 cm
Gewicht
557 g
Auflage
Softcover reprint of the original 1st ed. 1993
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-11370-6
"Wenn es uns aber gelingt", so schrieb einst der Anthropologe Levy-StrauB, "jremde Gesellschaften besser zu kennen, so verschaffen wir uns wenigstens die Mittel, uns von der unseren zu IOsen, nicht weil diese als einzige absolut schlecht ware, sondem weil sie die einzige ist, zu der wir Distanz gewinnen mUssen. H Das vorliegende Buch basiert auf einer zweijahrigen Feldforschung in Sin gapur. DaB diese zu einem erfolgreichen AbschluB gebracht werden konnte, verdanke ich vor allem zahlreichen Singapurem, denen ich zu tiefem Dank verpflichtet bin. Nicht nur weil sie mir ihr Bild von ihrer Gesellschaft ver mittelt haben, sondem weil sich durch die Mosaiksteine der zahlreichen In terviews, Informationen und Diskussionen im Laufe der Zeit ein Bild von der singapurischen Wirklichkeit ergab, welches nicht nur Meine Vorstellun gen von Singapur revidierte, sondem auch mein Bild von meiner eigenen Gesellschaft relativierte. Die Realitat der bundesrepublikanischen Demokra tie erscheint danach nicht perfekter, wohl aber scWitzenswerter. Die Reise durch ein anderes gesellschaftspolitisches System, welches noch dazu einem anderen Kulturkreis anzugehOren scheint, bringt nicht nur neue Erkenntnisse durch Informanten, aufgrund "grauen Materials" und "teilneh mender Beobachtung" mit sich; oftmals sind es erst die Schwierigkeiten der Forschungslage und die Nicht-Informationen, die einem ein tieferes Ver standnis fUr den Forschungsgegenstand eroffnen konnen. So jedenfalls er ging es mir mit Singapur. Wer in Singapur als Auslander wissenschaftlich arbeiten mochte, braucht kein Forschungsvisum. Er benotigt jedoch eine Institution, die ibn aufnimmt und "betreut".
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