Der Tugendbegriff von Machiavelli
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.11.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
469 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656550310
erlangen, steigern und sichern kann. Dadurch bricht er mit der antiken und christlichen Tradition und dreht den politischen Tugendbegriff um. Tugend ist bei Machiavelli nicht länger Inbegriff des Guten, sondern wird an politischer Effektivität, Erfolg und Macht gemessen. Jedes noch so grausame Mittel erscheint rechtmäßig, wenn es seinen politischen Zweck erfüllt. Noch heute
haftet dem Philosophen der Vorwurf an, mit seinem "Principe" eine gewissenlose Philosophie des Machterwerbs geschaffen zu haben. "Machiavellismus" bezeichnet eine rücksichtlose, sich über alle Gesetze der Moral und der Religion hinwegsetzende Staatskunst. In dieser politischen "moralfreien" Führungsdoktrin sind Politik und Ethik unvereinbar. Aber wie definiert Machiavelli dann politische Tugend? Und ist er auch bei näherer Betrachtung der
"Lehrmeister des Bösen", wie ihn Leo Strauss einst bezeichnete? Diesen Fragen versucht sich die folgende Arbeit anzunähern.
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