Produktbild: Der Tote am Maibaum

Der Tote am Maibaum Ein Holledau-Krimi

Aus der Reihe Sutton Krimi
5

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2014

Verlag

Sutton

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/4,3 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95400-328-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2014

Verlag

Sutton

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/4,3 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95400-328-0

Herstelleradresse

Sutton
Bahnhofstraße 15
99084 Erfurt
DE
info@suttonverlag.de

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  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    18.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Urig bayrisch

    Als der Bauunternehmer Brunnwieser aufghängt am örtlichen Maibaum entdeckt wird, herrscht in der kleinen bayrischen Gemeinde Wolnzach große Aufregung. Der Dorfklatsch blüht. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber zum Glück gibt es da noch den in Ruhestand getretenen Metzgermeister Wimmer und seine 12jährige Enkelin Anna, die nun Dektive spielen und der Polizei meist einen Schritt voraus sind. Alexaner Bálly hat mit seinem Werk "Der Tote am Maibaum" einen spannnenden, humorvollen, aber vor allem urig bayrischen Krimi erschaffen. Die Protagonisten sind die Menschen von nebenan, pointiert getroffen und herrlich authentisch. Das Kleinstadtleben, oder auch dörfliche Leben, mit all seinem Ratschen und "Stille-Post-Spiel" wurde wundervoll skizziert. Abwechselnd wird von dem Erzähler die Ermittlungsarbeit von Seiten der Polizei und von Metzgermeister Wimmer und seiner Enkelin berichtet. Der Leser ist anscheinend immer bestens informiert, dennoch ist die Auflösung lange unklar, man rätselt als Leser eifrig mit. Vor allem der Humor, die Beschreibung der bayrischen Heimat des Autors und die Umsetzung des bayrischen Dialekts haben mir hier am besten gefallen. Ein Krimi, bei dem man Spaß hat beim Lesen. Ein Regionalkrimi, den ich jedem Krimiliebhaber gerne ans Herz lege!

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    18.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wolnzach-Omertà

    „Na ja … du weißt ja, ich leb hier und krieg so natürlich allerhand mit. Sachen, die ihr sonst mühsam ermitteln müsst. Gerüchte, sozusagen, oder Wahrheiten, die sich rumschweigen. So was hör ich oder ich kriegs raus. Nicht weil ich ein so besonderer Detektiv wär. Aber ich gehör hier dazu. Ihr nicht. Euch werden die Leut nur ungern was sagen. Ihr seids nicht von da – und …“, er blickte auf Stimpfle, „… wenn er was sagt, dann ist eh gleich Feierabend.“ (S. 71) Ludwig Wimmer weiß genau, warum er den Herren von der Polizei seine Unterstützung bei der Aufklärung eines spektakulären Mordfalls im kleinen Städtchen Wolnzach anbietet. Ohnehin ist der Fall verzwickt, denn nicht nur, dass ein ortsbekannter Bauunternehmer ermordet wurde, er wurde auch noch für alle sichtbar am Maibaum aufgeknüpft. Und die Leute, na ja, die reden nun mal nicht so gern mit den „Kriminalen“, schon gar nicht, wenn der Kriminale auch noch ein Schwabe ist, so wie Stimpfle. Außerdem ist die Detektivarbeit endlich eine Tätigkeit, mit der er die viele freie Zeit in seinem Ruhestand ausfüllen kann. Dabei wird er tatkräftig unterstützt von seiner 12jährigen Enkelin Anna. Zwischen den Kriminalen und dem Opa-Enkelin-Gespann entwickelt sich eine Art Wettstreit um die Auflösung des Mordfalls. Auch die Polizei stellt sich alles andere als dumm an, akribisch wird ermittelt und untersucht. Und bis zum Schluss wird es spannend bleiben… Dieser Krimi hat wirklich Spaß gemacht! Obwohl ich an vielen Stellen schmunzeln konnte, war er gleichermaßen liebevoll wie unterhaltsam. Zudem fand ich die Passagen, in denen sich Bayern und Schwaben gegenseitig vorwerfen, kein vernünftiges Deutsch zu sprechen, sehr witzig ☺ Während man sich bei Wimmer & Anna an einigen sehr kreativen Ermittlungsansätzen erfreuen kann, werden die Arbeiten der Polizei (beispielsweise im Bereich der Spurensicherung) und der Gerichtsmedizin sehr detailliert dargestellt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und auch die Auflösung hat mich überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für diesen gleichermaßen spannenden wie unterhaltsamen Krimi! Und obwohl ich den Bewohnern von Wolnzach ein friedliches Leben gönne, hoffe ich doch, dass es noch weitere Fälle für Wimmer und Anna geben wird. „Der Opa meint, er weiß, wer es war? Dein Opa ist ja ein ganz Schlauer! … Sind wir denn am Ende ganz überflüssig?“ „Naa! Überflüssig seids ned! Aber a bissl Hilfe brauchts halt manchmal.“ (S. 302)

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    28.04.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Wolnzach. Mitten im Ort hoch…

    Wolnzach. Mitten im Ort hoch oben am Maibaum hängt der Bauunternehmer Bertram Brunnrieder. Ermordet, wie schnell feststeht. Die Kripo aus Ingolstadt rückt an und Kriminalhauptkommissar Karl Konrad und Kriminaloberkommissar Lukas Stimpfle nehmen die Ermittlungen auf. Doch die Spurensuche gestaltet sich schwierig… Metzgermeister Ludwig Wimmer, frisch im Ruhestand, möchte seinen Kindheitstraum verwirklichen und sich als Detektiv betätigen. Daher bietet er der Polizei seine Hilfe bei der Aufklärung des Mordfalls an. Tatkräftige Unterstützung erhält Wimmer von seiner 12-jährigen Enkelin Anna… Als Handlungsort hat sich Alexander Bálly ein idyllisches Fleckchen in Bayern ausgesucht – die Holledau. Ausführlich beschreibt er die Landschaft und die beeindruckende Natur, so dass man sich ein gutes Bild von Wolnzach und Umgebung machen kann. Die Darstellung der Dorfbevölkerung ist sehr humorvoll. Sofort nach Entdeckung des im Maibaum aufgeknüpften Brunnrieders brodelt die Gerüchteküche. Im Wartezimmer, im Schwimmbad - überall wird geklatscht und getratscht. Für Wimmer eine hervorragende Möglichkeit, durch einfaches Lauschen und geschicktes Ausfragen der Dorfbewohner an Informationen zu gelangen. Anna ist gewieft im Umgang mit dem Internet und kann ihrem Opa wertvolle Tipps geben. Ohne ihre tatkräftige und ideenreiche Unterstützung wäre Wimmer so manches Mal aufgeschmissen gewesen. Die beiden haben mir sehr gut gefallen, ein herrliches Gespann, das reichlich kriminalistisches Gespür an den Tag legt. Gut amüsiert habe ich mich auch über Lukas Stimpfle. Der aus Stuttgart stammende Neuzugang bei der Kripo Ingolstadt ist sehr temperamentvoll und bei jedem neuen Verdächtigen gleich Feuer und Flamme und will denjenigen verhaften. Dummerweise mangelt es Stimpfle meist an Beweisen und seine Vermutungen bestätigen sich nicht. Alexander Bálly lässt seine Ermittlerduos und damit auch den Leser lange Zeit im dunklen tappen. Beide Teams bemühen sich zwar sehr und arbeiten emsig, doch der Erfolg will sich nicht einstellen. Verdächtige haben Alibis, hoffnungsvolle Spuren laufen ins Leere. Eine rasche Aufklärung des Mordes scheint lange unwahrscheinlich. Am Ende haben mich sowohl Täter wie auch das Motiv überrascht. Der Krimi ist durchweg mit Wortwitz gespickt, bayrischer und schwäbischer Dialekt prallen aufeinander und verleihen den Dialogen eine Extraportion Humor. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Ludwig Wimmer und Anna auf Verbrecherjagd zu gehen - die beiden haben mir ein paar herrliche Lesestunden beschert.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    11.04.2014

    Buch (Taschenbuch)

    „Na ja … du weißt ja, ich leb…

    „Na ja … du weißt ja, ich leb hier und krieg so natürlich allerhand mit. Sachen, die ihr sonst mühsam ermitteln müsst. Gerüchte, sozusagen, oder Wahrheiten, die sich rumschweigen. So was hör ich oder ich kriegs raus. Nicht weil ich ein so besonderer Detektiv wär. Aber ich gehör hier dazu. Ihr nicht. Euch werden die Leut nur ungern was sagen. Ihr seids nicht von da – und …“, er blickte auf Stimpfle, „… wenn er was sagt, dann ist eh gleich Feierabend.“ (S. 71) Ludwig Wimmer weiß genau, warum er den Herren von der Polizei seine Unterstützung bei der Aufklärung eines spektakulären Mordfalls im kleinen Städtchen Wolnzach anbietet. Ohnehin ist der Fall verzwickt, denn nicht nur, dass ein ortsbekannter Bauunternehmer ermordet wurde, er wurde auch noch für alle sichtbar am Maibaum aufgeknüpft. Und die Leute, na ja, die reden nun mal nicht so gern mit den „Kriminalen“, schon gar nicht, wenn der Kriminale auch noch ein Schwabe ist, so wie Stimpfle. Außerdem ist die Detektivarbeit endlich eine Tätigkeit, mit der er die viele freie Zeit in seinem Ruhestand ausfüllen kann. Dabei wird er tatkräftig unterstützt von seiner 12jährigen Enkelin Anna. Zwischen den Kriminalen und dem Opa-Enkelin-Gespann entwickelt sich eine Art Wettstreit um die Auflösung des Mordfalls. Auch die Polizei stellt sich alles andere als dumm an, akribisch wird ermittelt und untersucht. Und bis zum Schluss wird es spannend bleiben… Dieser Krimi hat wirklich Spaß gemacht! Obwohl ich an vielen Stellen schmunzeln konnte, war er gleichermaßen liebevoll wie unterhaltsam. Zudem fand ich die Passagen, in denen sich Bayern und Schwaben gegenseitig vorwerfen, kein vernünftiges Deutsch zu sprechen, sehr witzig ☺ Während man sich bei Wimmer & Anna an einigen sehr kreativen Ermittlungsansätzen erfreuen kann, werden die Arbeiten der Polizei (beispielsweise im Bereich der Spurensicherung) und der Gerichtsmedizin sehr detailliert dargestellt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und auch die Auflösung hat mich überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für diesen gleichermaßen spannenden wie unterhaltsamen Krimi! Und obwohl ich den Bewohnern von Wolnzach ein friedliches Leben gönne, hoffe ich doch, dass es noch weitere Fälle für Wimmer und Anna geben wird. „Der Opa meint, er weiß, wer es war? Dein Opa ist ja ein ganz Schlauer! … Sind wir denn am Ende ganz überflüssig?“ „Naa! Überflüssig seids ned! Aber a bissl Hilfe brauchts halt manchmal.“ (S. 302)

  • sommerlese

    3/5

    09.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der Bauunternehmer Brunnrieder…

    Der Bauunternehmer Brunnrieder wird hoch oben am Maibaum von Wolnzach gefunden, aufgeknüpft und ermordet auf grausligste Art und Weise. In der Dorfgemeinschaft gehen die Gerüchte um und die ermittelnde Kripo aus Ingolstadt finden keinen Anhaltspunkt, der stichhaltig wäre. Einblick in die Dorfinterna bekommt die Kripo nicht, daher nehmen sie gern die detektivische Hilfe von Metzgermeister Ludwig Wimmer in Anspruch, der sich auf seinem Altenteil entsetzlich langweilt und mit den Dörflern gut kann. Den Zugang zu modernen Medien bekommt Wimmer durch seine Enkelin Anna. Sie erklärt ihm die digitale Welt und eröffnet Opa damit Zugang zum Worldwideweb. Nachdem ich von dieser Reihe vollkommen überzeugt Band 2 und 3 gelesen habe, war jetzt endlich der Auftakt an der Reihe. Mir gefällt Alexander Bállys Schreibstil, er schreibt gewohnt flüssig und das Buch ist mit erfrischendem Humor nur so gespickt. Auch mag ich die Tatsache, dass hier Privatleute Informationen zusammentragen, die von der Polizei benötigt werden. Wimmer ist im Ruhestand und langweilt sich schrecklich, ein Aquarium und Töpferstunden sind ja auch recht zu öde. Da ist so ein bißchen Detektivarbeit schon interessanter. Schliesslich kennt er die Einheimischen genauer als die Kripobeamten aus Ingolstadt und kommt so besser an Infos als die Kripo. Die haben sogar einen schwäbischen Mitarbeiter dabei, der Bayrisch kaum versteht. Anna hilft ihrem Opa Ludwig mit den Internet, so wachsen beide hier zu einem erfolgreichen Team zusammen. Ich konnte hier häufig schmunzeln und die Krimihandlung hat mich auch gut unterhalten. Der Täter war für mich völlig überraschend und vielleicht nicht ganz realistisch, aber immerhin war es bis zum Ende spannend. Auch die Dialekteinbindung hat mir gefallen, Bayern und Schwaben behaupten gegenseitig, kein gutes Deutsch zu sprechen. Gegen die Nachfolgebände kam dieser Band allerdings nicht an. Für Fans der Reihe ein unbedingtes Muss, schliesslich wird hier die Detektivarbeit der Familie Wimmer begründet.

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Bewertungen (5)

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