Terrorismus im Internet als Gefährdung nationalstaatlicher Sicherheit Das Beispiel der Bundesrepublik Deutschland
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
729 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656553571
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der derzeitigen Kontroverse zu diesem Thema auseinander. Dabei wird gezielt die Frage erörtert, ob die Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren zur erfolgreichen Bekämpfung der Terrorismus im Internet die innere Sicherheit auf Kosten wichtiger bürgerlicher Freiheitsrechte stärkte. Ist der öffentliche Vorwurf, dass heute auch in Deutschland der Zweck (Terrorbekämpfung) die Mittel (Verlust der Privatsphäre) heiligt angesichts der staatlichen Sicherheitsmaßnahmen gerechtfertigt? Oder ist der Staat in der Lage, die geforderte Balance zwischen seiner Pflicht, die Sicherheit der Bürger zu schützen, und andererseits der Verantwortung, die traditionelle Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten, einzuhalten?
Zur Analyse dieser Fragen fokussiert die Arbeit besonders diejenigen Sicherheitsmaßnahmen, die in der Bundesrepublik Deutschland nach dem 11. September 2001 gesetzlich verabschiedet wurden und sich gezielt auf den Tatort Internet konzentrieren - die Sicherheitspakete I und II, die gesetzlichen Maßnahmen zu Online-Durchsuchungen und Vorratsdatenspeicherungen sowie das Antiterrordateigesetz (ATDG). Darüber hinaus wird die Funktion des deutschen Bundesverfassungsgerichts hinsichtlich dieser Thematik erörtert. Welche konkreten Entscheidungen hat das Gericht in den letzten Jahren getroffen? Ist es möglich, damit eine angemessene Balance zwischen innerer Sicherheit und bürgerlicher Freiheit zu bewahren? Oder muss man angesichts aller bisherigen Entwicklungen davon ausgehen, dass sich die Bundesrepublik zukünftig von einem allwissenden zum allmächtigen Staat wandeln wird?
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