Produktbild: Die Ratsherrentochter
Band 1

Die Ratsherrentochter Historischer Kriminalroman

Aus der Reihe Die Ratsherrentochter
3

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19,8/12/4,3 cm

Gewicht

533 g

Farbe

Dunkelbraun / Cognac

Auflage

2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1502-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19,8/12/4,3 cm

Gewicht

533 g

Farbe

Dunkelbraun / Cognac

Auflage

2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1502-9

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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  • Herbstrose

    aus 87772

    5/5

    30.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben anno 1523

    Durch die Heirat ihrer Mutter müssen auch die 20jährige Anna, ihr Bruder Peter und die treue Magd Walburga ihre Heimat verlassen und im Februar 1523 nach Wymphen, dem Wohnort ihres Stiefvaters und Ratsherren Steffen Brel ziehen. Bereits wenige Monate nach ihrer Ankunft wird Anna durch eine gemeine Intrige des Mordes beschuldigt und zum Tod durch das Schwert verurteilt. Der junge Scharfrichter Michael Kremer soll sie hinrichten, doch er hat sich bereits seit Annas Ankunft in Wymphen heimlich in die hübsche junge Frau verliebt. So macht er von seinem Recht der „Freibitte“ Gebrauch, sie zu ehelichen und so vor der Hinrichtung zu bewahren. Damit entgeht Anna zwar dem Tode, lebt aber nun als Weib eines Henkers ausgestoßen und verachtet am Rande der Gesellschaft. Verzweifelt versucht sie, mit Michaels Hilfe, den wahren Mörder zu entlarven. Wird ihnen das gelingen und wird Anna ihre bürgerlichen Rechte zurück erhalten? … Die Autorin Petra Waldherr wurde 1974 in Möckmühl (Kreis Heilbronn) geboren. Sie ist in der Finanzbuchhaltung tätig und schreibt nebenher historische Geschichten aus einer Vergangenheit, die sie schon immer faszinierte. Neue Ideen dafür findet sie in der Natur ihrer schönen Heimat, wo auch die Schauplätze des Romans „Die Ratsherrentochter“ angesiedelt sind. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Süddeutschland nahe der Burgenstraße und der Württembergischen Weinstraße. In einem angenehm gefälligen Schreibstil, die wörtliche Rede leicht der Zeit angepasst, entführt uns die Autorin ins ausgehende Mittelalter und lässt uns am damaligen Leben teilhaben. Da sie dabei sehr gut recherchiert hat und auch die örtlichen Gegebenheiten stimmen, kann man gut in das Geschehen eintauchen und fühlt sich bald selbst als Bewohner von Wymphen. Man erhält Einblick in das alltägliche Leben, erfährt Aufschlussreiches über den Beruf des Henkers, ist beim Sammeln von Kräutern dabei und lernt ganz nebenbei noch die Herstellung von Seife. Eine einfühlsame Liebesgeschichte und die spannende Verfolgung des tatsächlichen Mörders sind die Grundlage des Romans und machen das Lesen zu einem echten Erlebnis. Neben den fiktiven Protagonisten sind auch einige historische Personen in die Handlung einbezogen. Diese sind am Ende des Buches gelistet. Ein Glossar über die wichtigsten damals verwendeten Begriffe und ihre Bedeutung ist ebenfalls im Anhang zu finden. Fazit: Ein historischer Roman vom Feinsten, informativ und unterhaltsam.

  • Goldtime

    aus München

    5/5

    05.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wahrer Lese- Leckerbissen!

    Im badischen Wympfen, 1523: in einem mörderisch kalten Winter zieht Anna Eblin mit ihrer Mutter Amalia und ihrem Bruder Peter in die Reichsstadt, um ein neues Leben anzufangen: die verwitwete Amalia hat den reichen Rastherren Steffen Brel geheiratet, um ihren Kindern und sich selbst eine gesicherte Existenz zu schaffen. Anna lernt viele Menschen kennen, die in ihrem neuen Umfeld leben und arbeiten, allen voran den geächteten jungen Henker Michael Kremer und den jungen Rat Feit Morstett, dessen draufgängerisches Gehabe die unerfahrene junge Frau beeindruckt. Ist er der geheimnisvolle und leidenschaftliche Maskierte, mit dem sie einen unvergesslichen Fasnachtsabend verbringt? - Als sich der angesehene Stiefvater als jähzorniger, trunksüchtiger Tyrann entpuppt, spitzt sich die Lage dramatisch zu: Steffen Brel wird heimtückisch ermordet, und Anna gerät unter Verdacht. Nun kann nur einer sie retten... Petra Waldherr hat mit diesem historischen Roman ihr zweites Buch geschrieben. Sie lebt selbst in der Nähe des heutigen Bad Wimpfen und hat sich intensiv mit der Geschichte dieser wunderschönen kleinen Stadt in der Nähe Heidelbergs befasst. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, weil er sich sehr gut lesen lies, weil die Handlung spannend war, und weil ich - so ganz nebenbei - jede Menge lernen konnte: verschiedene neuzeitliche Berufe wurden erklärt, das interessante Leben der Henkersfamilien und ihre Nöte wurden bestens beschrieben, außerdem ist die Sprache konsequent der damaligen Zeit angepasst. Dadurch konnte ich so richtig in die Handlung eintauchen und mit der Heldin Anna mitfiebern. Die Charaktere sind recht vielschichtig dargestellt, so dass die Helden und Heldinnen immer wieder für Überraschungen sorgten! Fazit: ein absolut lesenswerter 5-von5-Sterne- Roman - für alle, die sich für außergewöhnliche Schicksale in den bewegten Zeiten der Reformation interessieren!

  • allegra

    4/5

    22.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Handlung Wir sind im Jahr…

    Handlung Wir sind im Jahr 1523 in Wimphen, dem heutigen Bad Wimpfen. Die junge Bürgertochter Anna zieht mit ihrem Bruder und ihrer Mutter nach Wimphen, weil ihre Mutter den Wimphener Ratsherrn Steffen Brel geheiratet hat. Anna lernt in der Bürgermeistertochter Apollonia recht schnell eine gute Freundin kennen, die ihr das Einleben in der neuen Heimat erleichtert. Doch mit ihrem Stiefvater hat sie weniger Glück. Er ist sehr jähzornig, wird gewalttätig gegenüber der Mutter und kommt der hübschen Anna zu nah. Im späteren Verlauf wird Anna Opfer einer Intrige. Sie wird unschuldig als Mörderin zum Tod verurteilt und nur der Henker hat ihr Schicksal in der Hand. Meine Meinung Durch die sehr detailreiche Erzählweise konnte ich sehr schnell in die Welt des beginnenden 16. Jahrhunderts eintauchen. Anhand von zahlreichen Rezepten und Erklärungen bringt die Autorin das Handwerk des Henkers dem Leser näher. Ebenfalls das Küferhandwerk, das Annas Bruder Peter erlernt, als auch zahlreiche Bräuche werden ausführlich dargestellt. Ich mag es sehr, wenn ich von der Zeit neben der Handlung der Figuren auch Wissenswertes mitbekomme. Dennoch war es mir manchmal fast etwas zuviel, weil die Ausflüge in die Lebensweise der Menschen die Handlung manchmal nicht wirklich vorangebracht haben und meinen Lesefluss etwas behinderten. Schade finde ich, dass die Handlung zum Großteil, bereits im Verlagstext vorne im Buch und hinten auf dem Rücken verraten wird. Von der Aufklärung der Tat hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. Der Schluss ist sehr gut gewählt und lässt auch eine Fortsetzung in einem anderen Umfeld als dem des Henkers in Wimphen zu. Der angenehme Schreibstil der Autorin machte es mir sehr leicht, in Annas Welt einzutauchen. Leider ist der Satz des Buches etwas gewöhnungsbedürftig. Neben der eher kleineren Schrift, gibt es Seiten auf denen es kaum Absätze gibt, was in meinem Fall das Lesen im Bus doch etwas erschwert hat. Hinten im Buch ist ein ausführliches Personenverzeichnis mit Erklärungen zu der Vielzahl an historisch verbürgten Figuren, die im Laufe des Buches einen Auftritt haben. Ergänzt wird der Anhang durch ein Glossar mit Begriffserklärungen. Mein Fazit Dieses Buch ist ein schöner historischer Roman über den Ort Bad Wimphen im Jahr 1523. Wer die Ortsgeschichte kennt, wird vermutlich viele bekannte Namen lesen. Trotz der 500 Seiten fand ich die eigentliche Handlung etwas dünn, ich habe mich aber dennoch gut unterhalten gefühlt und bin gespannt, ob es eine Fortsetzung gibt.

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