Darstellung der Eigentumstheorie von John Locke im Naturzustand
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-50368-2
der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist
wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmensgeist."
(Abraham Lincoln) Wieviel Eigentum darf ein einzelner Mensch besitzen? Gibt es so etwas wie einen
Maßstab oder eine Regel? Wenn ja, wie ist der Maßstab selbst begründet und mißt
er auch das, was er messen soll? Dies ist nur ein Fragenkomplex, der exemplarisch
aufzeigen soll, wie relevant Lockes Arbeit bis heute geblieben ist. Locke war unter
anderem auf der Suche nach Antworten bezüglich der Legitimation von
Eigentumsrechten. Seine Erklärung, daß Eigentumsrechte durch menschlichen
Arbeitseinsatz geltend gemacht werden können löste einen Paradigmenwechsel in
der Geistesgeschichte aus. Seine 1689 erschienene Eigentumstheorie bildet bis
heute mit die Rechtsgrundlage für das Eigentum in vielen Staaten. Arbeit und
Eigentum sind zwei zentrale Begriffe, zwei Leitgedanken der modernen Gesellschaft.
Auch in John Lockes politischer Theorie stehen die beiden Begriffe im Mittelpunkt.
Lockes Thesen werden seitdem kontrovers diskutiert und interpretiert. In mehr als
300 Jahren sind zahllose Textanalysen und Interpretationen entstanden, von denen
in dieser Hausarbeit nur eine Auswahl behandelt werden kann. Die Arbeiten von
Macpherson und Brocker stehen dabei im Vordergrund, während auf Olivecrona,
Tully, Kramer, Meyer und Waldron abschnittsweise eingegangen wird. Einigkeit
herrscht bei den meisten Interpreten darin, daß John Locke an der
"kopernikanischen" Wende von der Okkupationstheorie1 zur Arbeitstheorie des
Eigentums maßgeblich beteiligt war. Diese Hausarbeit beantwortet in erster Linie
die Frage, wie Locke im vielzitierten fünften Kapitel des Second Treatise of
Government begründet, daß ein Einzelner ein Eigentumsrecht an einem Teil von
dem geltend machen kann, was allen gemeinsam gehört - und zwar ohne Vertrag.
Dann soll betrachtet werden, wie Locke mit der Einführung der Geldwirtschaft seine
selbst formulierten Aneignungsschranken hinfällig macht.
Als erstes werden die Merkmale des Naturzustandes bei Locke mit Blick auf die
Eigentumsverhältnisse der Menschen beschrieben und erläutert.
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