Die Rolle der Christianisierung in den Sachsenkriegen Karls des Grossen "...aut victi christianae religioni subicerentur - aut omnino tollerentur."
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
653 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656556336
Oder war es vielleicht ganz anders? War die Missionierung als Movens für den Krieg immer nur ein vorgeschobenes Argument? War die Christianisierung und mit ihr die Kirche nur Mittel zu einem rein machtpolitischen Zweck?
Man könnte diese Frage für anachronistisch halten. Im 8. Jahrhundert waren nun einmal Politik und Religion, Macht und Theologie, Frömmigkeit und Herrschaft noch keine strikt getrennten Bereiche, die man unabhängig voneinander betrachten könnte. Jedenfalls könne man für die Menschen des Frühmittelalters selbst, wenn man ihre Intentionen verstehen wolle, nicht erwarten, dass sie diese systematischen Unterscheidungen selbst getroffen hätten.
Das stimmt nicht. Denn in der eingangs zitierten Translatio Liborii wird genau diese Differenzierung gemacht - und zwar in klar apologetischer Absicht:
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