"Die Haut, in der ich wohne" von Pedro Almodóvar: Eine Filmanalyse Die Einflüsse und Zusammenhänge innerhalb menschlicher Verhältnisse und ihre Einflussfaktoren auf Täter- und Opferrollen
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.12.2013
Abbildungen
mit Farbabbildung
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-54850-8
teilweise verwirrende Erzählstruktur sind sicher nicht für jeden geeignet. Aber letzten
Endes fügt sich alles ausgezeichnet ineinander und es gelingt dem Film einen sehr
starken Eindruck zu hinterlassen. Die Haut, in der ich wohne ist somit sicherlich ein
hochinteressanter und vor allem mutiger Film, den man gesehen haben sollte - denn
die Faszination des Films lässt sich durch Worte nur sehr schwer erläutern.", so lautet das Fazit eines Zuschauers über Almodóvars Film Die
Haut, in der ich wohne aus dem Jahre 2011. Der heutige Kinokenner weiß genau
wofür Pedro Almodóvar bekannt ist. Groteske Filme die sich in der Regel immer um
die selben Themen drehen: Missbrauch, Sexualität, Geschlechterrollen und -
rollenfindung und die daraus resultierenden Verhältnisse und Konflikte. Dies wird
auch in vielen seiner vorgehenden Werke bereits im Titel deutlich. Schon immer
begeisterte und empörte Almodóvar das Publikum mit Filmen wie La mala educación
- Schlechte Erziehung (2004), Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
(1988) oder Alles über meine Mutter (1999).
In der vorliegenden Arbeit soll Die Haut, in der ich wohne unter einem bestimmten
Aspekt analysiert und ausgewertet werden, auch wenn es schwierig ist in
Almodóvars Werken das Augenmerk nur auf eine Interpretationshypothese zu
beschränken. Wie bereits erwähnt, handeln seine Filme oftmals von Missbrauch. In
der Regel hat Missbrauch einen Täter und ein Opfer. Doch an diesem Film soll diese
Zuweisung genauer betrachtet werden. Das Verhältnis von Protagonist und
Antagonist soll unter folgender Hypothese ausgewertet werden: Täter- und
Opferrollen sind keine beständigen Zuweisungen. Innerhalb einer
zwischenmenschlichen Beziehung und des ständigen Einflusses ihrer Umwelt,
wechseln sich Opfer- und Täterrollen oftmals ab und bedingen sich gegenseitig. Es
ist ein kausaler Zusammenhang, in dem ein Opfer durch den Täter selbst zum Täter
werden kann, wie auch andersrum. Gleichzeitig sind es auch gesellschaftliche
Umstände, prägende Ereignisse und äußere Faktoren unserer Lebenswelt, die
unsere Rolle zwischen Täter und Opfer variieren lassen. Dieser kontinuierliche
Wandel wird in Die Haut, in der ich wohne durch die Ausgangslagen, ihrer
Veränderungen und dem zwischenmenschlichen Verhältnis der beiden
Hauptcharaktere deutlich.
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