Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe
Leo Petermann Band 1

Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe

Kriminalroman

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Beschreibung

Leo Petermann geht seinen Neigungen nach: der vermögende Privatier genießt die absolute Ruhe seines Landsitzes und widmet sich seinen Hobbys. Das nötige Kleingeld dafür fließt aus den Anteilen seines Konzerns, für den er nur noch sporadisch als Berater tätig ist.

Die friedliche Welt des ehemaligen Managers wird allerdings empfindlich gestört, als sein Nachbar stirbt. Kaum ist der alte Mann unter der Erde, übernimmt dessen Enkel das Regiment auf dem Anwesen, mit seinen Kumpanen terrorisiert er die Bewohner des Weilers mit endlosem Dauerlärm. Leo Petermann wird schnell klar, dass weder Geld noch gute Worte den jungen Mann zur Einsicht bringen werden. Und dann ist da noch sein Stiefsohn, der sich mit einem zwielichtigen Geschäftspartner eingelassen hat, der offensichtlich mit kriminellen Finanzgruppen aus Russland kooperiert. Eine radikale Lösung muss her, hier wie dort. Wie gut, dass Petermann nach wie vor über ein exzellentes Netzwerk verfügt, das sich darauf spezialisiert hat, Probleme ganzheitlich anzugehen und final zu beseitigen ...

Michael Böhm wurde im Jahr 1947 im Taunus geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit und Jugend. Der gelernte Schriftsetzer-Meister war unter anderem jahrelang in der Datenverarbeitung von Großunternehmen tätig, seit einigen Monaten ist er im Ruhestand. Der Autor schreibt seit seiner Jugendzeit, in der Schule war er Redaktionsmitglied der Schülerzeitung, danach erste Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. Zwei Erzählungen erschienen unter dem Titel "Hirtmoor-Chronik". Später folgten die beiden Kriminalromane "Homer und der Tote vom Schlossberg" und "Homer und ein Freund aus alten Tagen". Michael Böhm ist verheiratet und lebt in Dachau bei München.

Details

Format

ePUB

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Nein

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Ja

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Erscheinungsdatum

16.12.2013

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Erscheinungsdatum

16.12.2013

Verlag

Bookspot Verlag

Seitenzahl

169 (Printausgabe)

Dateigröße

3116 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783956690006

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Ein ungewöhnlicher Krimi

KruemelGizmo aus Düsseldorf am 09.07.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Leo Petermann, vermögender Privatier möchte seinen Ruhestand auf seinem Landsitz am See genießen, und nur noch sporadisch ist er für seinen Konzern als Berater tätig. Aber nach dem Tod seines Nachbarn wird die friedliche Idylle rund um den See nachhaltig gestört. Der Enkel erbt, und mit ihm zieht viel Lärm und ungehobeltes Benehmen ein. Leo Petermann erkennt schnell das dieser junge Mann nicht zur Einsicht zu bringen ist. Und zu allem Überfluss hat sich sein Stiefsohn mit einem mehr als zwielichtigen Geschäftspartner eingelassen. Eine radikale Lösung muss her um die Probleme anzugehen und komplett zu beseitigen… Herrn Petersmanns unbedingter Wunsch ist der erste Teil um Leo Petermann aus der Feder von Michael Böhm. Dieser Roman ist für mich eher ein Krimi, auch wenn nicht im klassischen Sinne. Die Geschichte wird aus der Sicht von Leo Petermann erzählt, der nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit nun seinen Ruhestand genießen möchte. Als Leser begleitet man ihn durch seinen Alltag und erlebt in Rückblenden die Ereignisse um den Enkel des verstorbenen Nachbarn, alles in einer sehr nüchternen Art. Sehr schnell merkt man dadurch, das Leo Petermann ein Egoist ist und mit ziemlich viel Gefühlskälte ausgestattet ist, bei allem analysiert er erstmal welchen Vorteil er davon hätte. Die Geschichte hat einen angenehmen und besonderen Schreibstil, der mich auf den ersten Seiten doch recht überrascht hat, mich aber von Seite zu Seite immer mehr für sich einnahm. Durch die Erzählweise und durch die Rückblende wurde für mich eine gewisse Grundspannung erzeugt, die für mich bis zum Ende spürbar war. Mein Fazit: Ein etwas anderer Krimi, der mich durch seine ungewöhnliche Art aber für sich einnehmen konnte.

Ein ungewöhnlicher Krimi

KruemelGizmo aus Düsseldorf am 09.07.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Leo Petermann, vermögender Privatier möchte seinen Ruhestand auf seinem Landsitz am See genießen, und nur noch sporadisch ist er für seinen Konzern als Berater tätig. Aber nach dem Tod seines Nachbarn wird die friedliche Idylle rund um den See nachhaltig gestört. Der Enkel erbt, und mit ihm zieht viel Lärm und ungehobeltes Benehmen ein. Leo Petermann erkennt schnell das dieser junge Mann nicht zur Einsicht zu bringen ist. Und zu allem Überfluss hat sich sein Stiefsohn mit einem mehr als zwielichtigen Geschäftspartner eingelassen. Eine radikale Lösung muss her um die Probleme anzugehen und komplett zu beseitigen… Herrn Petersmanns unbedingter Wunsch ist der erste Teil um Leo Petermann aus der Feder von Michael Böhm. Dieser Roman ist für mich eher ein Krimi, auch wenn nicht im klassischen Sinne. Die Geschichte wird aus der Sicht von Leo Petermann erzählt, der nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit nun seinen Ruhestand genießen möchte. Als Leser begleitet man ihn durch seinen Alltag und erlebt in Rückblenden die Ereignisse um den Enkel des verstorbenen Nachbarn, alles in einer sehr nüchternen Art. Sehr schnell merkt man dadurch, das Leo Petermann ein Egoist ist und mit ziemlich viel Gefühlskälte ausgestattet ist, bei allem analysiert er erstmal welchen Vorteil er davon hätte. Die Geschichte hat einen angenehmen und besonderen Schreibstil, der mich auf den ersten Seiten doch recht überrascht hat, mich aber von Seite zu Seite immer mehr für sich einnahm. Durch die Erzählweise und durch die Rückblende wurde für mich eine gewisse Grundspannung erzeugt, die für mich bis zum Ende spürbar war. Mein Fazit: Ein etwas anderer Krimi, der mich durch seine ungewöhnliche Art aber für sich einnehmen konnte.

"Stumm verschwand er im schwarzen Abgrund."

Dr. M. am 20.02.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herrn Petermanns unbedingten Wunsch nach Ruhe kann man durchaus nachvollziehen. Gerade hatte er seine Firma verkauft und seinen Altersruhesitz gefunden, da dröhnen nicht weit von ihm entfernt Motoren und Partylärm durch die einstmals so friedliche Stille am See. Gut zureden half nichts. Und weil Herr Petermann ein Mann der Tat ist, löst er ein Problem auf seine Art. Konsequent und ohne zu zögern. Man ahnt schon, was passiert sein muss, auch wenn es erst irgendwann später in dieser rabenschwarzen Erzählung erklärt wird. Doch irgendwer muss Petermann bei seiner Problemlösung beobachtet haben, denn er erhält Post vom Ruhiggestellten. Aber natürlich besitzt Petermann ein weites Netzwerk, das auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen helfen wird. Die Geschichte hat etwas sehr Böses, und Petermann erweist sich als ein Soziopath, der seine Gefühlsarmut hinter einer Fassade aus umgänglicher Freundlichkeit zu verstecken versteht. Doch wer weiß, vielleicht steckt in manchem von uns ein wenig Petermann, wenn man nur so könnte, wie man gelegentlich wollte? Die Geschichte besitzt alles, was man für einen guten Roman bräuchte. Allerdings hatte ich eine Weile ziemliche Schwierigkeiten, dem sperrigen und leider oft grundlos gehetzten Stil des Autors zu folgen. Hinzu kommen gewisse Marotten, die sich durch das ganze Buch ziehen. Beispielsweise formuliert der Autor einen eigentlich einfachen und kommafreien Sachverhalt so: "Der Baron trank Wasser, stilles, wie immer."(75). So zerhackt wie dieser Satz, erweist sich oft der ganze Erzählstil. Da die Geschichte vom eiskalten und Ruhe schaffenden Petermann selbst erzählt wird, erwartet man doch einen eher lakonisch kühlen und vor allem ruhigen Stil. Doch beim Erzählen verlässt Herrn Petermann seltsamerweise die Ruhe. Der Autor gibt eigentlich nur Petermann Raum zur Entfaltung. Alle anderen Figuren bleiben blass. In dieser schwarzen Geschichte gab es viel mehr Platz, als der Autor ihr tatsächlich gelassen hat. Das ist ein wenig schade. Mit den genannten Einschränkungen hat sie mir dennoch ganz gut gefallen.

"Stumm verschwand er im schwarzen Abgrund."

Dr. M. am 20.02.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herrn Petermanns unbedingten Wunsch nach Ruhe kann man durchaus nachvollziehen. Gerade hatte er seine Firma verkauft und seinen Altersruhesitz gefunden, da dröhnen nicht weit von ihm entfernt Motoren und Partylärm durch die einstmals so friedliche Stille am See. Gut zureden half nichts. Und weil Herr Petermann ein Mann der Tat ist, löst er ein Problem auf seine Art. Konsequent und ohne zu zögern. Man ahnt schon, was passiert sein muss, auch wenn es erst irgendwann später in dieser rabenschwarzen Erzählung erklärt wird. Doch irgendwer muss Petermann bei seiner Problemlösung beobachtet haben, denn er erhält Post vom Ruhiggestellten. Aber natürlich besitzt Petermann ein weites Netzwerk, das auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen helfen wird. Die Geschichte hat etwas sehr Böses, und Petermann erweist sich als ein Soziopath, der seine Gefühlsarmut hinter einer Fassade aus umgänglicher Freundlichkeit zu verstecken versteht. Doch wer weiß, vielleicht steckt in manchem von uns ein wenig Petermann, wenn man nur so könnte, wie man gelegentlich wollte? Die Geschichte besitzt alles, was man für einen guten Roman bräuchte. Allerdings hatte ich eine Weile ziemliche Schwierigkeiten, dem sperrigen und leider oft grundlos gehetzten Stil des Autors zu folgen. Hinzu kommen gewisse Marotten, die sich durch das ganze Buch ziehen. Beispielsweise formuliert der Autor einen eigentlich einfachen und kommafreien Sachverhalt so: "Der Baron trank Wasser, stilles, wie immer."(75). So zerhackt wie dieser Satz, erweist sich oft der ganze Erzählstil. Da die Geschichte vom eiskalten und Ruhe schaffenden Petermann selbst erzählt wird, erwartet man doch einen eher lakonisch kühlen und vor allem ruhigen Stil. Doch beim Erzählen verlässt Herrn Petermann seltsamerweise die Ruhe. Der Autor gibt eigentlich nur Petermann Raum zur Entfaltung. Alle anderen Figuren bleiben blass. In dieser schwarzen Geschichte gab es viel mehr Platz, als der Autor ihr tatsächlich gelassen hat. Das ist ein wenig schade. Mit den genannten Einschränkungen hat sie mir dennoch ganz gut gefallen.

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