Stoppt Transrapid...und wie das gelungen ist Ein Bericht von Eckart Kuhlwein
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- Deutsch ausgewählt
8,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.12.2013
Verlag
TreditionSeitenzahl
164
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,2 cm
Gewicht
247 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8495-7233-4
Die Auguren sonnten sich in Selbstlob: In Deutschland möge man diese Bahn nicht unbedingt brauchen, aber sie werde ein garantierter Exportschlager sein, die Amerikaner hätten Interesse, ebenso Araber, Koreaner, Australier und Chinesen. Niemand aber werde den Deutschen ein Produkt abkaufen, an das sie selbst nicht glaubten. Also müsse der Transrapid endlich zum Einsatz kommen. Und zwar nicht nur auf der Teststrecke im Emsland.
Die Bundesregierung ging im Jahr 1992 von gewagten Prognosen aus: Im Zehn-Minuten-Takt sollten mehr als 40.000 Personen täglich, rund 14,5 Millionen im Jahr, von Metreepole zu Metropole schweben. Geschätzte Kosten damals 8,9 Milliarden DM.
In diesem Buch finden Sie viele glühende Bekenntnisse von falschen Propheten. Und Sie erleben mit, wie Wissenschaft, Bürgerinitiativen, das Land Schleswig-Holstein und viele Kommunen gut begründeten Widerstand leisteten. Am Ende siegte die Vernunft, als der neu bestallte Bahnchef Hartmut Mehdorn im Januar 2000 die Notbremse zog, weil die DB nicht alle finanziellen Rest-Risiken übernehmen wollte. Die einzige Anwendungsstrecke - von Deutschland mitfinanziert - verbindet heute Schanghai mit seinem Flughafen. Und fährt offenbar mit tiefroten Zahlen.
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