Exegetische Belegarbeit zu ApG 3,1-10
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.01.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-56528-4
Der Textkritik wird kein eigener Abschnitt gewidmet, dass einzige in diesem Zusammenhang auftretende erwähnenswerte Problem wird im Rahmen der diachronen Betrachtung abgehandelt, da es aufgrund seiner theologischen Implikationen dort am plausibelsten zu erörtern ist. Im Rahmen der synchronen Betrachtung wird versweise vorgegangen, beziehungsweise in der Reihenfolge, in der Personen, Themen und Besonderheiten auftreten. Im Rahmen der diachronen Betrachtung wird von den Themen und Problemen ausgegangen, so dass sich teilweise eine andere Reihenfolge ergibt, welche ehr den thematischen Zusammenhängen folgt.
Der Blick auf Literatur und Forschungsstand liefert ein uneinheitliches Bild. Ausgehend von M. Dibelius war das Bild von Lukas als "Historiker" in Frage gestellt worden. Hierbei machten sich verschiedene Autoren daran, die Berichte und Erzählungen "kritisch" zu überprüfen, wobei sie selber anachronistisch vorgingen und die Maßstäbe ihrer Zeit auf Lukas' Arbeitsweise projizierten. Dass dessen Darstellungen jedoch sehr wohl den Regeln des historischen Diskurses seiner Zeit entsprachen, ist eine neuere Entdeckung, die am Ende einer Forschungsgeschichte steht, in deren Verlauf neben dem historischen Wert des lukanischen Doppelwerkes auch dessen Theologie zur Debatte gestellt wurde. Vor allem aufgrund der Unterschiede zwischen dem Paulus der Apostelgeschichte und dem Paulus der Briefe ist Lukas' Werk als "frühkatholizistisch" verunglimpft worden, "lukanische Theologie" wurde pejorativ gebraucht. Inzwischen ist sowohl in der Bewertung der Theologie als auch des historischen Wertes des lukanischen Doppelwerkes eine Ebene erreicht worden, die es gestattet, mit einem Augenzwinkern auf den Anfang der Diskussion zurückzublicken: Eines der neuesten Werke zum Thema leiht sich seinen Titel ausgerechnet bei einem Aufsatz von Martin Dibelius aus dem Jahr 1948: "Lukas, der erste christliche Historiker".
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