Grenzen des Konsenses Rekonstruktion einer Theorie 'transnormativer Vergesellschaftung'
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- Deutsch ausgewählt
49,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
05.01.2015
Verlag
VelbrückSeitenzahl
480
Maße (L/B/H)
23,1/15,4/4 cm
Gewicht
862 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-942393-81-2
Warnhinweis
Dieses Produkt benötigt gemäß Artikel 9 Absatz 7 der GPSR-Verordnung keine Warnhinweise.
Die normative Ausrichtung weiter Teile der sozialwissenschaftlichen Theorie hindert diese daran, die vorsystemische Schwelle in den Blick zu nehmen, an der die Legitimationsverfahren transnormativer Vergesellschaftung ansetzen. Gibt die Theorie die normative Lesart des soziologischen Kanons auf, die Parsons etablierte, so zeigt sich, dass klassische soziologische Forschungsprogramme wesentliche Bausteine zur Analyse transnormativer Vergesellschaftung bieten. Sie stellen die Geltungsfrage sozialer Strukturen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Tönnies’, Simmels und Webers Werke sind neu zu lesen. Viele Übermalungen sind abzutragen. Die soziologische Theoriebildung wird durch Plessners anthropologische Begründung der Notwendigkeit transnormativer Vergesellschaftung grundlegend ergänzt.
In Auseinandersetzung mit der Debatte über die vorpolitischen Bedingungen moderner Rechtstaatlichkeit (Böckenförde, Habermas, Ratzinger) sowie mit Luhmanns Rechtsoziologie bietet Fitzis Grenzen des Konsenses den systematischen Leitfaden, um die Untersuchung transnormativer Vergesellschaftung in die gegenwärtige Theorielandschaft einzuordnen und ihre Tragweite abzustecken.
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