Ertragssteuerliche Behandlung und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Veräußerung von Immobilien des Betriebsvermögens
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- Deutsch ausgewählt
148,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.11.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
152 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-9124-4
Immobilienveräußerungen aus dem Betriebsvermögen sind grundsätzlich steuerpflichtig und können nicht wie Veräußerungen aus dem Privatvermögen, nach einer Behaltefrist von 10 Jahren steuerfrei vorgenommen werden. Im Immobilienvermögen werden sich regelmäßig erhebliche stille Reserven eines Unternehmens befinden. Des Weiteren wird die Veräußerung derartiger Aktivposten für den Unternehmer in aller Regel kein alltägliches Geschäft sein. Somit ist es von größtem Interesse die steuerlichen Chancen und Risiken einer solchen Transaktion zu kennen und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die es dem Unternehmer ermöglichen, seine damit verbundene Steuerlast möglichst niedrig zu gestalten.
Hinzu kommt, dass am 04.05.2005 das Bundeskabinett dem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der steuerlichen Standortbedingungen zugestimmt hat. Darin enthalten sind kurzfristig umsetzbare Maßnahmen für den Bereich der Unternehmensbesteuerung, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und deren Investitionsbereitschaft am und in den Standort Deutschland gefördert werden soll. Weiterhin wird damit die Sicherung des nationalen Steueraufkommens angestrebt. Die geplanten Veränderungen sind im Einzelnen die Tarifsenkung der Körperschaftsteuer von 25 % auf 19 %, Anhebung des Anrechnungsfaktors bei der Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer von 1,8 auf 2,0, Begrenzung des Verlustabzuges auf 50 % des Gesamtbetrages der Einkünfte bei einem Sockelbetrag von 1 Million Euro, Verlustabzugsbeschränkung für Fonds, welche in erster Linie als Steuersparmodell fungieren und die hälftige Besteuerung der Gewinne bei der Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden des Betriebsvermögens. Im Rahmen dieser Arbeit ist insbesondere Letzteres von Interesse. Gerade bei geplanten Steueränderungen gilt es sich frühzeitig mit den damit verbundenen Konsequenzen auseinanderzusetzen. Beispielhaft sei dabei auf Probleme mit der Rückwirkung der 10-jährigen Behaltefrist für Immobilien im Privatvermögen hingewiesen.
Kurz nach der Vergabe dieser Arbeit stellte Bundeskanzler Gerhard Schröder im Bundestag die Vertrauensfrage, was m.E. mit der Übernahme dieser Arbeit nichts zu tun hat. Infolge dessen wurde allerdings der Bundestag aufgelöst und Neuwahlen für den 18.09.2005 angesetzt. Inwieweit daher der Gesetzentwurf zur Umsetzung gelangt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ebenso wenig prognostizieren wie der Wahlausgang.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit gibt einen Überblick über die ertragsteuerliche Behandlung der Veräußerung von Immobilien des Betriebsvermögens. Dabei werden insbesondere Alternativen aufgezeigt und verglichen, um derartige Veräußerungen für den Steuerpflichtigen steuergünstig gestalten zu können. Weiterhin wird auf mögliche Probleme und Fallstricke aufmerksam gemacht.
Nach dieser kurzen Einführung werden einige Begriffserklärungen und Ausführungen zur Behandlung und Einordnung von Immobilien im Steuerecht gemacht (Kapitel 2). Anschließend (Kapitel 3) wird die grundsätzliche ertragsteuerliche Behandlung von Immobilienveräußerungen aus dem Betriebsvermögen erläutert und vor allem auf Besonderheiten hingewiesen, die insbesondere für die steueroptimale Nutzung der im darauf folgenden Kapitel 4 beschriebenen Gestaltungsalternativen von Bedeutung sind. Bevor einzelne Gestaltungsoptionen bezüglich ihrer Vorteilhaftigkeit miteinander verglichen werden (Kapitel 6), wird in Kapitel 5 die durch den o.g. Gesetzentwurf geplante hälftige Besteuerung von Immobilienveräußerungen vorgestellt.
Diese Arbeit beschränkt sich dabei ausschließlich auf ertragsteuerliche Betrachtungen. Die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag bleiben außen vor. Des Wei...
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