Das österreichische Museumsgütesiegel als Beispiel für Qualitätssicherung im Museum
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- Deutsch ausgewählt
74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
156
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,2 cm
Gewicht
236 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-7338-7
Diese Arbeit beschreibt die Entstehung des österreichischen Museumsgütesiegels, die Entwicklung der Standards und zieht durch eine Befragung Bilanz über diese Prozesse. Die Anzahl der Museen steigt europaweit permanent an, trotzdem ist der Begriff Museum nicht gesetzlich geschützt. Ein Grund dafür, dass es immer häufiger zur missbräuchlichen Verwendung der Bezeichnung Museum kommt.
Qualitätssicherung im Museum ist heute ein vieldiskutiertes Thema. Erste europäische Vorstöße gab es schon durch das Registrierungssystem in Großbritannien (registration scheme), in den Achtzigern des 20. Jahrhunderts. Ein weiterer Versuch wurde während der 1990er durch die ISO Zertifizierung von Museen in Deutschland gestartet. Das österreichische Museumsgütesiegel wurde 2002 eingeführt, das war in Österreich eine entscheidende Maßnahme, um Qualitätssicherung im Museumsbereich zu etablieren.
Gang der Untersuchung:
Nach einer Einführung der Begriffe und Definitionen beschreibt der erste Teil der Arbeit das britische Registrierungssystem (registration scheme), den österreichischen Museumspreis und das Kärntner Museumsgütesiegel in Form eines geschichtlichen Abrisses. Das Registrierungssystem beeinflusste die Entwicklung des österreichischen Museumsgütesiegels erheblich, ebenso wie das Kärntner Museumsgütesiegel. Der österreichische Museumspreis war ein erster Schritt in Österreich, sich dem Thema Qualitätssicherung im Museumsbereich zu nähern.
Der zweite Teil bildet eine Einführung in die Entwicklung des österreichischen Museumsgütesiegels und umreißt die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung, die 2003 unter den ausgezeichneten Museen durchgeführt wurde. Die Resultate beschreiben, welche Erwartungen die Museen in das österreichische Museumsgütesiegel setzen.
Weitere Abschnitte der Arbeit setzen das österreichische Museumsgütesiegel durch einen Vergleich mit dem britischen Registrierungssystem in einen europäischen Kontext.
Im letzten Teil zeigt die Arbeit Zukunftsperspektiven für das österreichische Museumsgütesiegel auf und analysiert kritisch dessen Verbesserungspotenzial.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
KURZREFERATIII
ZUSAMMENFASSUNG (EXECUTIVE SUMMARY)V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNISXI
ABBILDUNGSVERZEICHNISXII
1.EINLEITUNG1
2.KONZEPT DER PROBLEMBEARBEITUNG2
3.STAND DER FORSCHUNG4
4.ABRISS DER PRINZIPIEN MUSEALER ARBEIT6
4.1DEFINITIONEN DES MUSEUMS6
4.2AUFGABEN DES MUSEUMS8
4.3WEITERE BEGRIFFSDEFINITIONEN10
4.3.1Musealität10
4.3.2Museologie10
4.3.3Das Objekt - die Musealie11
4.3.4Museumssammlung12
4.3.5Besucher12
4.3.6Qualitätsmanagement (QMS)13
4.3.7Zertifikat14
4.3.8Der Kodex der Berufsethik14
4.4MUSEUMSARBEIT IN ÖSTERREICH15
4.4.1Preise und Auszeichnungen im Überblick15
4.4.2Verbände in Österreich16
4.4.2.1ICOM Österreich16
4.4.2.2Österreichischer Museumsbund17
4.4.2.3Zusammenarbeit ICOM - ÖMB18
4.4.2.4Landesverbände der Museen in Österreich18
5.QUALITÄTSSICHERUNG IM MUSEUM20
5.1GESCHICHTE20
5.2MUSEUMSREGISTRIERUNG IN GROßBRITANNIEN21
5.2.1Geschichte21
5.2.2Ablauf24
5.2.2.1Bewerbung24
5.2.2.2Die Jury und das Bewertungsverfahren25
5.2.3Hauptelement der Richtlinien27
5.2.4Bilanz 200329
5.2.5Zukunftsaussichten des Registrierungssystem30
5.2.6Designierung30
5.3ÖSTERREICH33
5.3.1Allgemeines33
5.3.2Der österreichische Museumspreis34
5.3.2.1Allgemeines34
5.3.2.2Die Bewerbung35
5.3.2.3Die Jury und Bewertung36
5.3.3Das Kärntner Museumsgütesiegel37
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