Public Private Partnership am Beispiel von staatlichen Materialprüfanstalten
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- Deutsch ausgewählt
48,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.01.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
180 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-6277-0
Die Bundesrepublik Deutschland und die Bundesländer verfolgen zunehmend das Leitbild des aktivierenden Staates . Dieses sieht den Rückzug des Staates auf seine originären Kernbereiche vor. Die Gründe hierfür sind zumeist ökonomischer und rechtlicher Natur. Auch der Bereich der Materialprüfung ist von dieser dynamischen Entwicklung erfasst und taucht in der öffentlichen Diskussion vermehrt auf. Dabei bewegt sich die Materialprüfung in einem Spannungsfeld zwischen Kostendruck, europäischer Harmonisierung und individuellem Sicherheitsbedürfnis. Jedes Bundesland stellt derzeit seine Landeseinrichtungen auf den Prüfstand. Vielfach ist eine Privatisierung bereits vollzogen, angeschoben oder angedacht. Regelmäßig handelt es sich um autonome Aktionen der einzelnen Bundesländer. Eine übergeordnete Betrachtung der zukünftigen Organisation der Materialprüfung in Deutschland ist dagegen noch nicht versucht worden. Diese Arbeit soll dafür ein erster Anstoß sein.
Das Ziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines möglichen Modells für die Materialprüfung in Deutschland. Dabei soll versucht werden die veränderten Rahmenbedingen, als auch die Bedürfnisse der Bevölkerung zu berücksichtigen. Für das Erreichen dieses Zieles ist ein methodischer Aufbau notwendig, der Theorie und Praxis miteinander vereint.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit besteht aus 8 Kapiteln und lässt sich in 2 Teile gliedern: Der erste Teil (2. bis 5. Kapitel) enthält die theoretischen Grundlagen, der zweite Teil (6. bis 8. Kapitel) sieht die praktische Ausgestaltung in Form eines Modells vor.
Um ein praktikables Modell der Materialprüfung zu erreichen, ist es notwendig im theoretischen Teil der Arbeit folgenden Themenfeldern fokussiert zu untersuchen: Staatsaufgaben, Privatisierung, Public Private Partnership und Materialprüfung.
Der theoretische Teil der Arbeit eröffnet mit einer Staatsaufgabendiskussion, bei der es um die Beleuchtung der Frage geht: Was sind die ureigenen Aufgaben des Staates und wie kann man diese abgrenzen? Dabei lehnt sich die Arbeit an Aufsätze von GROSSEKETTLER und NASCHOLD zu den Staatsaufgaben aus ökonomischer Sicht an. Aus dieser Betrachtung heraus leitet sich eine Reflexion der aktuellen wirtschaftlichen Betätigung des Staates ab. Durch diesen Einstieg soll deutlich werden, inwieweit sich der Staat auf Feldern bewegt, die nicht seinen Kernaufgaben entsprechen.
Sollte der Staat vorhaben sich von Aufgaben, aus welchen Gründen auch immer, zu entledigen, so erfolgt dies im Wege der Privatisierung. Ihre unterschiedlichen Formen und die möglichen Strategien stehen im Mittelpunkt des 3. Kapitels. In der aktuellen Diskussion ist neben dem Begriff der Privatisierung zunehmend von Public Privat Partnership die Rede. Dieses Instrument versucht dabei den öffentlichen und privaten Sektor für die Aufgabenerfüllung zusammen zu bringen. Es bedient sich dabei verschiedener Modelle und Ausprägungen, die innerhalb des 4. Kapitels vorgestellt werden. Zur Sicherstellung eines eindeutigen Arbeitsbegriffes ist zum Abschluss dieses Kapitels eine Abgrenzung zu anderen in der öffentlichen Diskussion gebrauchten Begriffe unumgänglich.
Den Abschluss des theoretischen und eher deskriptiven Teils bildet die Darstellung der Materialprüfung in Deutschland. Nach einem kurzen geschichtlichen Abriss werden die Organisationsformen der staatlichen Materialprüfanstalten vorgestellt. Die Skizzierung des Umfeldes und der Aufgaben der Materialprüfung sowie deren Analyse leiten die Diskussion einer staatlichen oder privatisierten Materialprüfung ein. Dabei werden die Argumente beider Positionen kontrastiert und di...
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