Teilzeit-Elternurlaub in der Europäischen Union Eine vergleichende länderspezifische Analyse
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- Deutsch ausgewählt
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.03.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
112
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
174 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-5122-4
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich vor allem mit dem Elternurlaub (in Österreich: Karenzurlaub), der meist im Anschluss an den Mutterschaftsurlaub angetreten wird und der Kinderbetreuung dienen soll. Wenn dieser auf Teilzeitbasis in Anspruch genommen wird, so bedeutet dies, dass die betreffende Person nur zum Teil freigestellt ist, da sie einer Beschäftigung im verminderten Stundenausmaß nachgeht.
Um die Situation der Mütter und Väter in der EU darzulegen sind vor allem die Regelungen der einzelnen EU-Länder bezüglich Gestaltungsformen des (Teilzeit-) Elternurlaubs von Interesse.
Da sich vor allem Frauen um die Versorgung der Familie und die Betreuung der Kinder kümmern, liegt das Augenmerk dieser Arbeit bei dieser Personengruppe. So wird eingehend generell die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt dargestellt.
Darüber hinaus erfordert die Teilzeitbeschäftigung als eine spezielle Form der Arbeitszeitgestaltung eine genauere Betrachtung, die vor allem Ausmaß, Auswirkungen und Verbreitung dieser Arbeitsform beinhaltet und das Erfordernis einer EU-weit einheitlichen Definition aufwirft.
Gang der Untersuchung:
Nachdem geklärt wird, inwieweit die Europäische Union Bestimmungen erlassen hat, die mit dem Teilzeit-Elternurlaub in Verbindung stehen, werden die Regelungen der einzelnen Staaten betrachtet. Um einen Vergleich mittels einer Typologie zu ermöglichen, werden die Länder anhand verschiedener Kriterien bewertet und in die Grundtypen wohlfahrtsstaatlicher Politik eingeteilt. Somit erfolgt sowohl beim Mutter- bzw. Vaterschaftsurlaub als auch beim Elternurlaub jeweils eine gemeinsame Betrachtung der liberalen, sozialdemokratischen, konservativen und postautoritären Staaten. Im Anschluss an die länderspezifischen Bestimmungen wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Typologie der Wohlfahrtsstaaten von Esping-Andersen zutrifft.
Abschließend werden Erwerbstätigenquoten bzw. Teilzeitquoten von Frauen mit Kindern betrachtet, um Parallelen bzw. Gegensätze zu den bestehenden Regelungen aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang wird vor allem analysiert, ob die Bestimmungen zum Elternurlaub auf Teilzeitbasis Auswirkungen auf den Beschäftigungsstatus von Müttern haben.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
VORWORT7
1.DIE ROLLE DER FRAU AM ARBEITSMARKT10
1.1Steigende Frauenerwerbstätigkeit10
1.2Diskriminierung von Arbeitnehmerinnen12
1.3Frauenerwerbstätigkeit unter Berücksichtigung der Kinderzahl14
1.4Berufsrückkehrerinnen17
2.TEILZEITARBEIT18
2.1Begriffsbestimmung18
2.2Ausmaß von Teilzeitbeschäftigungen20
2.3Auswirkungen einer Teilzeitbeschäftigung22
2.3.1Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnen23
2.3.2Auswirkungen auf UnternehmerInnen26
2.4Teilzeitarbeit in der Europäischen Union27
3.REGELUNGEN DER EUROPÄISCHEN UNION30
3.1Richtlinie über Teilzeitarbeit30
3.2Richtlinie zum besseren Mutterschutz32
3.3Regelungen zum Vaterschaftsurlaub33
3.4Richtlinie über Elternurlaub34
3.5Bewertung der EU-Richtlnien35
4.GRUNDTYPEN WOHLFAHRTSSTAATLICHER POLITIK37
5.MUTTERSCHAFTS- BZW. VATERSCHAFTSURLAUB44
5.1Liberale Wohlfahrtsstaaten45
Vereinigtes Königreich45
Irland46
5.2Konservative Wohlfahrtsstaaten47
Belgien41
Deutschland48
Finnland48
Frankreich49
Luxemburg50
Niederlande51
Österreich51
5.3Sozialdemokratische Wohlfahrtsstaaten52
Dänemark52
Schweden53
5.4Postautoritäre Wohlfahrtsstaaten54
Griechenland54
Italien54
Portugal55
Spanien56
5.5Länderübergreifende Betrachtung zum Mutter-...
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