Das Fremdwährungsrisiko bei Kreditinstituten - Ansätze zu seiner Begrenzung und seine aufsichtsrechtliche Behandlung

Das Fremdwährungsrisiko bei Kreditinstituten - Ansätze zu seiner Begrenzung und seine aufsichtsrechtliche Behandlung

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,7, FernUniversität Hagen (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Edinburgh (Reuters) - Durch unprofessionelles Geschäftsgebaren haben Devisenhändler einer kleinen schottischen Bank innerhalb von drei Tagen 21 Millionen Pfund in den Sand gesetzt und die Bank an den Rand des Abgrundes gebracht. Im ungebrochenen Vertrauen darauf, dass der Kurs des Dollar zur DM steigen werde, hätten die Londoner Händler immer neue Verluste angehäuft, teilte die Privatbank Adam and Co am Dienstag in Edinburgh mit. Die Händler haben sich wie ungeübte Spieler am Roulettetisch verhalten und immer wieder auf das gleiche Ergebnis gesetzt. Als die Situation immer verzweifelter wurde, haben Sie von Zeit zu Zeit den Einsatz verdoppelt, kommentierte Chairman Sir Charles Fraser das Verhalten der Händler. Dank falscher Abrechnungstechniken sei weder dem Kunden noch der Bank das Ausmaß des Risikos aufgefallen. Betrugsabsichten hatten die beiden Händler nach Ansicht von Fraser allerdings nicht. Das Devisenbüro wurde geschlossen. Für den Verlust sei Mehrheitsaktionärin Francoise Schlumberger privat eingesprungen und habe Vorzugsaktien erhalten... .
Auch in Deutschland erlitten einige Banken enorme Verluste durch Devisenschieflagen. Der wohl bekannteste Fall ist die Herstatt-Bank2. Bei dieser führten die Devisenverluste letztendlich zur Schließung. Der Zusammenbruch der Herstatt-Bank, nach dem Übergang zu frei schwankenden Wechselkursen, veranlasste schließlich das BAK zur aufsichtsrechtlichen Überwachung des Fremdwährungsrisikos durch Einführung des Eigenkapitalgrundsatzes Ia.
Betrachtet man die Geschäftstätigkeit der Kreditinstitute, so zeigt sich, dass diese neben Geschäften in der nationalen Währung auch solche in fremder Währung abschließen. Die Gründe hierzu liegen einerseits im Kundengeschäft. International tätige Unternehmen benötigen die Dienste ihrer Hausbanken für ihre Geschäfte, Exporteure erhalten aus ihren Verkäufen fremde Zahlungsmittel (Fremdwährungen); Importeure benötigen für die Käufe Fremdwährungen. Zur Umwandlung der Fremdwährungen in die nationale Währung benötigen sie einen Intermediär. Diese Funktion übernehmen die Banken für ihre Kunden. International tätige Kreditinstitute gewähren auch Kredite in fremder Währung, bzw. gehen Verbindlichkeiten in fremder Währung ein. Neben dem Kundengeschäft betreiben die Banken auch Eigengeschäfte, insbesondere den Devisenhandel. So betrug der in US-Dollar umgerechnete Tagesumsatz im April 1989 rd. 80 Mrd. USD. Neben diesen traditionellen Fremdwährungsgeschäften etablieren sich zusehends bilanzunwirksame Finanzinnovationen, deren Wesensmerkmale die Futurisierung (Futurization) sowie die Standardisierung sind5. Die bedeutendsten Finanzderivate, so der allgemeine Begriff dieser Innovationen6, sind Swaps, Optionen und Termingeschäfte (Futures). Das Volumen dieser Derivate ist seit Mitte 1980 stürmisch gewachsen8. Betrug es 1986 noch rd. 875 Mrd. DM bei einem bilanziellen Geschäftsvolumen von 3.551 Mrd. DM, so war es sieben Jahre später mit 6.116 Mrd. DM fast so hoch wie das bilanzielle Geschäftsvolumen. Aus all diesen in fremder Währung abgeschlossenen Geschäften entstehen den Banken Risiken, die sog. Währungsrisiken.
Eine andere Untergliederung unterteilt das Währungsrisiko in das Risiko zukünftiger Zahlungsströme (economic risk), das vergangenheitsbezogene bilanzorientierte Umrechnungsrisiko (translation risk) sowie das gegenwartsbezogene pagatorische Transaktionsrisiko (transaction risk). In dieser Arbeit wird das Währungsrisiko eingegrenzt; Gegenstand der nachfolgenden Bearbeitung ist ausschließlich das Kursänderungsrisiko, als Transaktionsrisiko.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
AbkürzungsverzeichnisI
Symbolve...

Rudolf Schneider, erster Vorsitzender des Forums Gilching e.V., Pädagogikstudium mit Schwerpunkt Anglistik und Romanistik, Heilpraktiker für Psychotherapie, diverse Ausbildungen in psychotherapeutischen Verfahren, u.a. Gesprächspsychotherapie, katathymes Bilderleben und EMDR. Organisation und Leitung der Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, in Bild- und Gestalttherapie sowie zum ganzheitlichen EMDR-/Traumatherapeut.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2001

Verlag

GRIN

Seitenzahl

88

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2001

Verlag

GRIN

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,6 cm

Gewicht

141 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8386-4263-5

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