Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.09.2000
Verlag
GRINSeitenzahl
92
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
146 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-2688-8
Im Zuge der Internationalisierung der Rechnungslegung hat der deutsche Gesetzgeber in
297 Abs. 1 HGB börsennotierte Mutterunternehmen dazu verpflichtet, den Konzernanhang um eine Segmentberichterstattung zu erweitern. Dabei äußert er sich jedoch nicht zum Inhalt und zur Ausgestaltung einer solchen Berichterstattung. Diese Regelungslücke sollte durch das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee geschlossen werden. Am 15. September 1999 veröffentlichte das private Rechnungslegungsgremium daher den Entwurf eines Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Segmentberichterstattung, der in praktisch unveränderter Form im Mai 2000 als Standard Gültigkeit erlangte. Ziel der Arbeit soll es sein, die vorgeschlagenen Vorschriften einer kritischen Analyse im Hinblick auf den Zweck der Rechnungslegung zu unterziehen. Da in der Harmonisierungsdiskussion auch immer wieder eine Übernahme der Rechnungslegungsvorschriften des IASC gefordert wird, erscheint ein Vergleich der Regelungen der beiden Standardsetter sinnvoll.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Kapitel wird die Problemstellung, das Ziel und der Aufbau der Arbeit besprochen. Daran anschließend wird zunächst der Zweck der Rechnungslegung untersucht, um zu prüfen, ob die Segmentberichterstattung grundsätzlich geeignet ist, diesen Zweck zu erfüllen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich zum einen mit der bisherigen deutschen Vorschrift zur Segmentberichterstattung in
285 Nr. 4 HGB bzw.
314 Abs. 1 Nr. 3 HGB, zum anderen mit den Regelungen des E-DRS 3, eingebunden in eine kurze Einführung in die Organisation des DRSC. Im vierten Kapitel werden die Vorschriften des IASC zur Segmentberichterstattung dargestellt. Das fünfte Kapitel bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Zu Beginn werden die in den vorherigen Kapiteln besprochenen Standards tabellarisch gegenübergestellt. Anschließend erfolgt die Analyse der einzelnen Vorschriften anhand des in Kapitel 2 abgeleiteten Zweckes der Rechnungslegung. Das Kapitel endet mit eigenen Vorschlägen zur Verbesserung der Segmentberichterstattung, die sich teilweise auf die Auswertung von Analystenberichten stützen. Im sechsten Kapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefaßt.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
InhaltsverzeichnisI
AbkürzungsverzeichnisIII
TabellenverzeichnisVI
1.Einführung1
1.1Problemstellung und Ziele1
1.2Aufbau der Arbeit2
2.Zweck einer Segmentberichterstattung3
2.1Allgemeiner Zweck der Rechnungslegung3
2.1.1Eigenkapitalgeberschutz6
2.1.2Fremdkapitalgeberschutz7
2.2Grundsätzliche Eignung der Segmentberichterstattung zur Erfüllung des Kapitalgeberschutzes8
2.2.1Definition8
2.2.2Diversifikation als Grund der Segmentberichterstattung9
2.2.3Nutzen einer Segmentberichterstattung11
2.2.4Nutzen einer Segmentierung von aggregierten Jahresabschlußdaten12
2.2.5Empirische Untersuchungen14
2.2.6Grenzen der Segmentberichterstattung16
3.Die deutsche Lösung18
3.1Bisherige Anforderungen des HGB18
3.1.1Ausgestaltung18
3.1.2Kritik19
3.2Gründung und Organisation des DRSC21
3.3Entwurf zur Segmentberichterstattung nach E-DRS 322
3.3.1Ziel22
3.3.2Berichtspflichtige Unternehmen22
3.3.3Bestimmung der anzugebenden Segmente24
3.3.3.1Segmentabgrenzung24
3.3.3.2Zusammenfassung von Segmenten25
3.3.3.3Größenmerkmale26
3.3.4Angabepflichten27
3.3.4.1Allgemeine Ermittlungsnormen27
3.3.4.2Konkrete Angabepflichten28
4.Segmentberichterstattung nach IAS 14 (revised)29
4.1Ziel und Entwicklung29
4.2Berichtspflichtige Unternehmen31
4.3Bestimmung der anzugebenden Segmente3...
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