Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.08.1997
Verlag
GRINSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
219 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-0278-3
Der erste Teil der Arbeit geht davon aus, dass in der bisherigen Forschung anfänglich nur von einem Krankheitsbegriff ausgegangen wurde und Gesundheit als dessen Gegenteil angesehen wurde.
Im Laufe der Zeit entwickelten die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. die Soziologie, die Politologie, die Psychologie oder auch die juristischen Wissenschaften ihre eigenen, für ihre Zwecke zugeschnittenen Definitionen von Gesundheit.
Eine erste Definition machte die WHO in ihrer Präambel von 1948. Dieser starre Begriff eines Zustandes wurde in der Ottawa-Charta von 1986 ausgeweitet. Aus den Definitionen der WHO geht hervor, dass Gesundheit ein mehrdimensionaler Begriff ist und in die Komponenten der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit unterteilt werden kann. Da Gesundheit eine latente, d.h. nicht beobachtbare Größe ist, kann sie nur über Indikatoren der beschriebenen Teilkomponenten erfasst und gemessen werden. Eine Konkretisierung der Komponenten erfolgt durch eine weitere Untergliederung (z.B.Teilkomponente Schmerz als Komponente von physischer Gesundheit).' Am Ende dieses Abschnittes wird Gesundheit dann unter dem Aspekt der Arbeitsfähigkeit betrachtet.
Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit Vorraussetzungen von Messmodellen, also Anforderungen, die an die zu aggregierenden Indikatoren gestellt werden, um eine möglichst exakte Abbildung der zu messenden Komponenten zu gewährleisten. Weiterhin werden Skalierungen der Indikatoren behandelt und es wird auf die Problematik bei der Aggregation von Indikatoren zu Gesundheitsmaßen eingegangen.
Im dritten Kapitel der Arbeit werden ausgewählte Messinstrumente und Messtechniken vorgestellt, wobei auch auf die Ursachen der Gesundheitsmessung eingegangen wird. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Gewinnung von Daten für die Beurteilung der effizienten und effektiven Allokation der Ressourcen innerhalb der Volkswirtschaft oder des Gesundheitswesens.
Im vierten Teil wird am Beispiel des EuroQol ein Gesundheitsmaß angewendet, welches die Lebensqualität von Transplantationspatienten (insbesondere Dialysepatienten) erfasst. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
AbkürzungsverzeichnisIV
AbbildungsverzeichnisVI
TabellenverzeichnisVII
1.Einleitung1
1.1.Die Definition des Gesundheitsbegriffs und dessen Messung1
1.2.Verfahrensweg der Arbeit3
2.Definition von Gesundheit4
2.1.Gesundheit / Krankheit - eine Dichotomie ?4
2.2.Der statische Gesundheitsbegriff der WHO6
2.3.Der Gesundheitsbegriff in der Ottawa-Charta7
2.4.Die Mehrdimensionalität von Gesundheit8
2.4.1.Die Komponenten der Gesundheit9
2.4.1.1.Die physiologische Komponente11
2.4.1.2.Die psychische und geistige Komponente13
2.4.1.3.Die soziale Komponente13
2.4.1.4.Das subjektive Empfinden von Gesundheit15
2.4.2.Der funktionale Gesundheitsbegriff16
3.Vorraussetzungen bei der Bildung von Gesundheitsmaßen17
3.1.Gesundheitsindikatoren und deren Eigenschaften17
3.1.1.Validität18
3.1.2.Sensitivität20
3.1.3.Zuverlässigkeit21
3.1.4.Konsistenz23
3.1.5.Verständlichkeit, Relevanz und Praktikabilität24
3.2.Skalierungsmethoden24
3.2.1.Lineare Abstufung26
3.2.2.Relative Abstufung27
3.2.3.Skalierungsmethoden nach Torrance28
3.2.3.1.Der Standard-Gamble-Ansatz28
3.2.3.2.Die Time-Trade-Off-Methode31
3.2.4.Die Zahlungsbereitschaft36
3.3.Die Aggregation von Indikatoren zu Gesundheitsindices :38
4.Die Messung von Gesundheit39
4.1.Die Gesundheitsmessung zur Gewinnung von Daten für die Beurteilung...
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