Die Gestaltung der Gawan - Figur im siebten Buch von Wolframs >Parzival<
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
-
Verlag:GRIN
- GRIN 14,99 € ausgewählt
- Bachelor + Master Publishing 14,99 €
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
577 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656616344
Gegenstand dieser Arbeit soll nun die Gestaltung der Gawan-Figur im siebten Buch des >Parzival< sein. In dieser ersten Gawan-Partie wird erstmals der zweite Hauptheld in den Vordergrund gestellt und der Titelheld Parzival verschwindet nahezu aus der Handlung.
Gawan ist deswegen eine höchst interessante Figur, da er zwar als erster Ritter der Tafelrunde gezeigt wird, sich von Anschuldigungen konfrontiert sieht, die sowohl seine ritterliche Ehre als auch sein allgemeines Verhalten als Ritter betreffen. Im Gegensatz zu vielen anderen Gawan-Darstellungen, in denen er negativer dargestellt wird, nimmt er hier am Artushof eine Sonderposition ein. Wolfram verkehrt gerade dies nahezu ins Gegenteil: aus dem Frauenheld und mindestens kritikwürdigen Gawan wird der erste Ritter der Tafelrunde.
Schon ab seinem ersten aktiven Auftritt in der Blutstropfenszene im sechsten Buch, in der er zwar noch nicht als Hauptfigur erscheint, dennoch allerdings entschieden in die Szenerie eingreift, verhält er sich anders als die üblichen Artusritter. Im Laufe des siebten Buches ist es auffällig, wie anders sich Gawan im Vergleich mit anderen Artusrittern und auch zu seinem altfranzösischen Vorgänger Gauvain verhält. Wie diese Verhaltensänderungen aussehen und wie Wolfram seine Gawan-Figur gestaltet hat, wird Gegenstand der Analyse sein. Dazu werden Gawans Handlungen, Gedankengänge und Unterhaltungen ab der Blutstropfenszene untersucht. Die Schwerpunkte liegen zum einen in den Unterschieden zur Vorlage Chretiens als auch auf der Wirkung der Gawan-Figur im siebten Buch. Ebenfalls Schwerpunkt wird das Verhältnis von Gawans selbstzugesagter wîsheit sein und seiner Einstellung zum strîten. Dieses Verhältnis in insoweit interessant, als dass es sich fundamental vom Standard der Artusritter, wie Keie oder Segramors, unterscheidet. Wo andere Ritter den Kampf suchen, versucht Gawan ihn zu vermeiden.
Es werden Sekundärliteratur von Sieverding, Bumke und anderen hinzugezogen, um diese vielschichtige Figur angemessen darzustellen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice