Die Moral der Atheisten versus die Moral der Religiösen. Wer ist der bessere Mensch? Eine deskriptive Aufarbeitung zur Europäischen Wertestudie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.04.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
62 (Printausgabe)
Dateigröße
1579 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656627715
(2006-2007). Dem Liedtext zufolge benötigen wir also Religionen bzw. eine Konfession, egal welche, da jeder Gott gleich klug ist, um moralisch zu sein. Dieser Aussage widmeten so einige Wissenschaftler, wie z.B. Boyer (2002), Hauser und Singer (2005) und Hauser & Pyysiaäinen (2010) einen Artikel, um darauf hinzuweisen, dass es nicht so zu sein scheint. Sinnott-Armstrong (2009) widmete diesem Thema sogar ein ganzes Buch, indem er aufräumt mit Vorurteilen gegenüber Atheisten und die Zusammenhangslosigkeit zwischen Gott bzw. Religion und Moral immer wieder betont.
Diese Einstellung, dass Religion und Moral fest miteinander verbunden sein müssen, ist in der Bevölkerung, besonders dem religiösen Anteil der Bevölkerung, weit verbreitet aber wenig bewiesen. Ein Artikel in der Washington Post mit dem Titel "Why do Americans still dislike atheists? " thematisierte genau diese Einstellung. "Those who don't believe in God are widely considered to be immoral, wicked and angry." (Paul & Zuckerman, 2011) schreiben die Autoren über das amerikanische Volk und beziehen sich dabei auf aktuelle empirische Untersuchungen. Eine von Furnham et al (1998) durchgeführte Untersuchung unterstreicht diese Anti-atheistische Einstellung. Seiner Untersuchung zufolge sind Atheisten und agnostische Personen so unbeliebt, dass viele Menschen sie ans Ende einer Liste setzen würden, wenn es um eine Nierenspende ginge. Christliche Patienten sollen bevorzugt werden, so wünscht es sich die Mehrheit der Befragten.
Der Washington Post Artikel bezieht sich zwar größtenteils auf Amerika, aber weltweit besteht dieses Problem einer Anti-Atheistischen Haltung. Der Atheismus genießt in den meisten Ländern dieser Erde keinen guten Ruf. Die Akzeptanz des Atheismus wird allerdings weniger ein Thema sein in meiner Ausarbeitung, sondern mehr die Unterschiede zwischen Atheisten bzw. Nicht-Religiösen und Religiösen in Bezug auf ausgewählte Lebensbereiche und moralischen Einstellungen.
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