Entwicklung der Mädchenbildung Zwischen Restauration und Moderne
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.04.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
490 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656634096
Personen gestoßen, die ich extrem interessant gefunden habe. Nicht deswegen, weil sie
etwas für die Pädagogik überragendes getan haben und heute als große Wissenschaftler
gelten, sondern gerade, weil die Pädagogik eher mit Verachtung auf diese blickt oder sie
umstritten findet. So ist die Lektüre von Dr. Möbius Werk "über den physiologischen
Schwachsinn des Weibes" aus heutiger Sicht irgendwo zwischen erheiternd und
verstörend einzuordnen. Erheiternd, weil einige Gedanken aus heutiger Sicht sehr
abwegig sind und man es auch als humoristische Darbietung verstehen könnte. Sie sind
verstörend, weil sie dennoch völlig ernst gemeint und von einem anerkanntem
Wissenschaftler und Bildungsbürger vor etwas mehr als 100 Jahren veröffentlicht worden
sind. Im Verhältnis zur Weltgeschichte also kein großer Zeitraum.
In meinem Text möchte ich deswegen verstehen, wie es aus heutiger Sicht sein kann,
dass ein anerkannter Arzt und Wissenschaftler wie Möbius, als Bürger, dessen zentraler
Wert unter Anderem Bildung humboldtscher Prägung gewesen ist, in einer durch
Aufklärung beeinflussten Gesellschaft, einen Text wie "Über den physiogischen
Schwachsinn des Weibes" publizieren konnte.
Ich werde diese Frage anhand eines diskursanalytischen Analyseschemas bearbeiten,
indem ich: erst das Schema vorstelle, dann auf das Bürgertum und die Mädchenbildung
eingehe und schließlich das Schema unter Berücksichtigung von "über den
physiologischen Schwachsinn des Weibes" abarbeiten werde. Anzumerken ist, dass diese
Arbeit primär das Bürgertum und die Mädchenbildung im 19. und 20. Jahrhundert
thematisiert. "über den physiologischen Schwachsinn des Weibes" soll nur die
Gegenposition zur Mädchenbildung etwas veranschaulichen.
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